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Trillium - Tectonic

Review von Lethian vom 01.07.2018 (3428 mal gelesen)
Trillium - Tectonic Es ist schwer eine Bewertung abzugeben, da man Amanda Somerville ja auch von den unterschiedlichsten Kooperationen kennt. Nun geht sie in die Solo-Runde mit ihrem neuen Album "Tectonic", das von der Aufmachung, den Liedernamen und dem Cover her wirklich sehr nach Symphonic Metal aussieht. Doch die Fassade täuscht. Hinter dem schönen Cover erwarten uns mehrere Einflüsse aus Symphonic, Power und Orchestral Metal. Über allem tönt natürlich Amandas Stimme, die mir auf dieser Platte leider überhaupt nicht gefällt. Sie wirkt irgendwie gleichförmig, als könnte sie nur eine Höhe erreichen, auf der sie die ganze Zeit über bleibt. Natürlich gibt es Ausbrüche nach oben, die sich aber nicht wirklich harmonisch anhören beziehungsweise zum Instrumental passen. Während das Instrumental beispielsweise versucht, eine Art von Melodie zu erzeugen, singt Amanda darüber hinweg und scheint zu versuchen, das Instrumental zu verdrängen. Dieses Gefühl bleibt die ganze Platte über aufrechterhalten. Auch die Songs unterscheiden sich nicht wirklich und klingen eher wie ein viel zu lang gezogener Song. Das liegt vermutlich nicht am Instrumental, sondern an Amandas Stimme, die hier auf dieser Platte leider auf einem Tief angekommen ist. Ich hoffe dennoch, dass sie mit der nächsten Platte, oder generell dem nächsten Projekt, einen besseren Treffer landet. Dieser zumindest ist ihr nicht gelungen.

Gesamtwertung: 3.0 Punkte
blood blood blood dry dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Time To Shine
02. Stand Up
03. Full Spead Ahead
04. Hit Me
05. Fighting Fate
06. Nocturna
07. Fatal Mistake
08. Shards
09. Cliché Freak Show
10. Eternal Spring
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45 Minuten
VÖ: 08.06.2018

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