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Primitai - The Calling

Review von Stormrider vom 17.06.2018 (951 mal gelesen)
Primitai - The Calling Wenn der Waschzettel für ein Album damit beginnt, dass der Bandname in Lautschrift dargestellt werden muss, dann sollte man sich fragen, ob man den richtigen Namen gewählt hat. Aber da es PRIMITAI nun seit bereits 15 Jahren gibt und sie mit "The Calling" auch schon ihren fünften Longplayer veröffentlichen, scheint das für sie kein Thema gewesen zu sein. Neben der Info, wie man die Band ausspricht, gibt es noch eine Auflistung mit welchen Bands man schon die Bühne geteilt hat (SAXON, EDGUY, WARBRINGER, CRASHDIET u. a.), um damit zu zeigen, dass man sich als Metalband versteht, die für fast jeden Metaller mit Faible für Melodien interessant sein soll. Tja und das war's dann auch mit Infos. Während normalerweise schon extra hervorgehoben wird, wie grandios die Musiker ihre Instrumente gestimmt haben, wird hier über das Album so gut wie nichts gesagt. Eine Aussage wie It’s a killer slab of high quality Melodic Metal! ist doch sehr dürftig.

Aber am Ende ist es verrückterweise in der Tat so, dass man über PRIMITAI bzw. "The Calling" auch gar nicht so viel sagen kann. "The Calling" bietet, nach einem ziemlich überflüssigen Intro, neun Mal modern produzierten klassischen Heavy Metal, der sich insbesondere in den Vocals gerne mal an Peavy von RAGE anlehnt, besonders auffällig in 'Curse Of Olympus'. Daneben gibt es leicht thrashigen, aber stets melodischen Metal, der mal eher in Richtung US-Aggressivität schielt ('Demons Inside'), dort mal eher in Richtung NWoBHM. Alles ist technisch souverän umgesetzt, wenngleich vielleicht auch etwas zu glattpoliert und mit stark in den Vordergrund gemischten Drums. Nach exakt 54 Minuten ist das Album vorbei, und man fragt sich irgendwie, welcher Song oder welche Parts davon hängengeblieben sind. Nach dem ersten Spin nichts so wirklich, weder positiv noch negativ. Da sich das aber auch nach dem dritten und vierten Durchlauf nur marginal verändert hat, muss man sagen, dass PRIMITAI nicht viel falsch machen, aber eben auch nichts zu bieten haben, was den Hörer richtig fesselt. Ja, es gibt richtig spannende Momente, z. B. kann das Solo von 'No Survivors' richtig was, auch wenn der Song insgesamt etwas zu lang ausgefallen ist. So wie einige andere auch, die länger als sechs Minuten sind und in denen nach vier eigentlich alles gesagt war. Aber in Summe gibt es hauptsächlich durchschnittliches Songmaterial, ohne großartige Wow-das-muss-ich-nochmal-hören-Momente, sodass es schwer werden wird sich in der Flut der Veröffentlichungen Gehör zu verschaffen. "The Calling" ist sehr solider Power Metal-Genredurchschnitt, nicht weniger, aber leider auch nicht mehr.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Possess Me
02. Demons Inside
03. Overdrive
04. Curse Of Olympus
05. No Survivors
06. Memories Lost
07. Into The Light
08. Into The Dark
09. Tempest Returns
10. The Calling
Band Website: http://www.primitai.com/
Medium: CD
Spieldauer: 54:00 Minuten
VÖ: 25.05.2018

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