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Scorched - Excavated For Evisceration

Review von Dewwel vom 17.06.2018 (1451 mal gelesen)
Scorched - Excavated For Evisceration Scorched sind eine recht junge Band, Gründungsjahr 2015, mit immerhin schon fünf Veröffentlichungen. "Excavated For Evisceration" ist demnach auch kein neues Produkt, vielmehr eine Zusammenfassung der bisher veröffentlichten Demos und Splits.
Aus Delaware, USA stammend hört man bei SCORCHED einen mächtigen Einschlag von CANNIBAL CORPSE, INCANTATION und IMMOLATION, wobei die Songs der Ostküsten-Amerikaner nicht den nötigen Kick liefern. Die Produktion ist gut, finster und gewaltig, es fehlt mir aber das Quäntchen 'Etwas', um bei den Songs überhaupt mitzugehen.

Der erste Track 'Existance Dissolve' kommt nach dem seltsamen Intro 'Enter The Cellar' schon ganz ordentlich daher. Erinnern die Gitarrenwände eher an eine solide Grundmauer für einen geblasteten Brutal-Death-Track, poltert das Schlagwerk etwas ermüdend hinterher. 'Altar of Desecration' leitet dann vielversprechend ein, gewinnt aber nach dem ersten Riff an Belanglosigkeit. 'Fevered Souls', das dritte komplette Liedgut, immerhin schon CD-Track Numero Sechs, ist bis hierhin der erste wirkliche Lichtblick und lässt hoffen, dass in den kommenden Schaffensphasen genau daran angeknüpft wird. Hin und wieder erkennt man dann einen Schlag Ostküsten-Hardcore, der sich in dem ziemlich geradlinigen 'Caverns Of Catharsis' niederschlägt. Bei 'Fields Of Famine' ist dann tatsächlich der Name Programm ... makabrerweise erinnert das Geplänkel an eine Hungersnot. Der Schlusstrack 'Scorched' reißt auch nix mehr großartiges.
Ein vorderpfälzer Punkrocker älterer Generation ließ einst weise Worte über seine Lippen wandeln: "Es Songwriting lässt e bissl zu wünsche übrig!"

Den ganzen Elektronik-Intro-Kabbes hätte man sich auch komplett schenken können, wirkt das ganze weder düster noch angsteinflößend, vielmehr wie eine belanglose Spielerei mit einem neuen Elektronikapparat, den man sich eigens zur CD-Produktion zugelegt hat. Weiterhin zieht es dem ganzen Paket das wirkliche Death-Flair. Leute, da geht noch einiges mehr!

Fazit: Nix für Sammler, braucht kein Mensch!

Gesamtwertung: 2.0 Punkte
blood blood dry dry dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Enter The Cellar
02. Existence Dissolved
03. Gruesome Procedure
04. Altar of Desecration
05. Emerging Decay
06. Fevered Souls
07. Caverns of Catharsis
08. Tools of Murder
09. Fields of Famine
10. Fire Burial
11. Scorched
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 26:32 Minuten
VÖ: 13.04.2018

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