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Grailknights - Knightfall

Review von Cornholio vom 06.05.2018 (1523 mal gelesen)
Grailknights - Knightfall Ich muss ja sagen, der erste Eindruck, den ich bei der Promo von den GRAILKNIGHTS hatte, war alles andere als gut. Im Normalfall bekommt man als Rezensent die Lieder, das Frontcover, noch zwei bis drei Bandfotos und eine kurze Biographie, das Ganze eingebettet auf der Homepage des Promoters. Hier sah es wie folgt aus: Dropbox-Link, Songs und Cover, fertig. Ursprünglich habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt, dafür einen Punkt Abzug zu geben, aber wer weiß, ob die Band das Ganze zu verantworten hat?

Als ich dann die ersten Töne von "Knightfall" hörte, musste ich schmunzeln. Atari meets C64, so klingen jedenfalls die Keyboards im kurzen Intro. Im folgenden 'Pumping Iron Power' geht es um - Achtung: das Fitnessstudio! GastsängerJoakim Brodén (SABATON) passt hier übrigens wie die Faust aufs Auge, die Musik erinnert nicht selten an die Schweden und geht direkt ins Ohr! Des Weiteren mache ich Parallelen zu (frühen) FREEDOM CALL ('March Of The Skeletons') und auch ORDEN OGAN ('Grailskull Asylum') aus. Mein Eindruck der ersten Sekunden bestätigt sich zunehmend: Die Band nimmt sich selbst auf die Schippe und / oder hat ziemlich einen an der Waffel; allein der Songtitel 'Laser Raptor 3D' ist herrlich verrückt! Aber warum nicht? Man zieht sich selbst durch den Kakao (auch das Video zeugt davon, dass sie sich wohl nicht so ernst nehmen), und STEEL PANTHER beispielsweise fahren mit einer ähnlichen Einstellung ja auch nicht schlecht.

Aber die Ritter des Heiligen Gral machen nebenbei auch noch ganz ordentliche Musik. Neben dem bereits erwähnten Intro kristallisiert sich auch 'Cthulhu' als starker Song heraus, auch das vielseitige 'Grailskull Asylum' mit dem tragenden Refrain gefällt mir sehr gut. Auch die übrigen Songs sind mindestens ganz ordentlich, die folkloristisch angehauchte Ballade 'Book Of A Hero' fällt stilistisch etwas aus dem Rahmen.

Fazit: "Knightfall" strotzt vor Kitsch und ist fast durchweg mit mindestens einem zwinkernden Auge zu sehen bzw. zu hören. Wenn man akzeptiert, dass die Mucke nicht immer ernst genommen werden muss, dann kann man mit dem mittlerweile fünften Album viel Spaß haben. Wenn nicht, geht man zum Lachen am besten in den Keller.




Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Into The Abyss Of The Grail
02. Pumping Iron Power
03. Cthulhu
04. Black Spider's Web
05. Grailskull Asylum
06. March Of The Skeletons
07. Shadow Of The Mountain
08. Laser Raptor 3D
09. Ghost Town
10. Book Of A Hero
11. Knightfall
Band Website: www.grailknights.de
Medium: CD
Spieldauer: 43:39 Minuten
VÖ: 04.05.2018

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