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Kenos - Pest

Review von Metal Guru vom 19.05.2018 (2521 mal gelesen)
Kenos - Pest Vier italienische Todesmetaller namens KENOS veröffentlichen mit "Pest" ihr ebenfalls viertes (Zufall?) Full-Length-Album, wobei der Begriff 'Full-Length' mit zweifelhaften zweiunddreißig Minuten und zwanghaften zwanzig Sekunden wie blanker Hohn klingt - zumindest in meinen Ohren. Spielten die verflucht fixen Vier nur halb so schnell, rechtfertigten immerhin vierundsechszig mörderische Minuten und vierzig suizidale Sekunden den genannten Begriff - allerdings redeten wir dann nicht mehr von spastischem Speed-, sondern eher von depressivem Doom-Metal ...

Egal, acht todesmetallische Songs werden dem designierten Deadhead an, in und um die tinnitösen Trichter geballert - das mit aller Gewalt: Selten habe ich aggressiveren, brutaleren, derberen, hektischeren, nervöseren, präziseren, schnelleren Tod gehört! Dabei verfügen die Musiker allesamt über 'humanly impossible' flinke Finger und flotte Füße, allen voran der namenlose Drummer: Was der hier an seinem (echten oder gefakten?) Set absichtlich/bewusst/kontrolliert zerprügelt, würde bei jedem 'normalen' Menschen als (wie bereits erwähnt) 'spastische Zuckungen' fehlgedeutet! Im Ernst: Arbeitet hier tatsächlich ein menschliches Wesen aus Blut, Fleisch, Knochen, Muskeln und Sehnen oder werden wir im großen Stile 'vertriggert'? Bass und Gitarre(n) zappeln nicht minder müde, atomisieren im Nanosekundentakt alle gut gemeinten musikalischen Vorsätze, während wahnsinnige/wilde/wütende Vocals dazwischen bellen/-grunzen/-würgen. Dazu dann (quasi als gelegentlicher Gegenpol) atmosphärische, bedrohliche, massive Keyboards, die mal wieder nirgendwo gewürdigt (aka creditiert) werden. Nichtsdestotrotz möchte ich ihre (selbstverständlich subjektiv empfundene) Wichtigkeit, Relevanz und Einbindung hier an dieser Stelle ausdrücklich betonen.

Die wenig informative Info informiert über KENOS "Pest" beispielsweise so: 'aggressive, fast and most furious piece of music', 'a real blow in the face', 'concentrate of violent Death Metal', 'devastating release', 'so heavy, so technical and so (again) violent' - dem kann ich nur zustimmen und frage euch (und mich selbst auch): Was bitte soll da(nach) noch kommen? Irgendwann sind die theoretischen Grenzen menschlicher Anatomie praktisch erreicht - höher, schneller, weiter geht's nicht! Aber etwas länger vielleicht - beim nächsten Mal ...

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Sons Of Martyrdom
02. B.D.C. (Black Death Curse)
03. Buried And Forgotten
04. Immortal Breath
05. Leave Me Alone
06. My Wooden Frame
07. Shooting At The Moon
08. The Sweeper Of Remains
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 32:20 Minuten
VÖ: 18.05.2018

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