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Funeral Winds - Sinister Creed

Review von grid vom 26.01.2018 (2059 mal gelesen)
Funeral Winds - Sinister Creed Auch wenn FUNERAL WINDS schon siebenundzwanzig Jahre Bandgeschichte auf dem Buckel haben, das dicke Brett, an das man einen Lorbeerkranz hätte heften können, haben sie bislang nicht gebohrt. Woran liegt's, dass sie nach zwölf Kleinveröffentlichungen und drei Vollalben immer noch unbetupft vom Ruhm nur im Mittelfeld glänzen? Lief es bisher einfach nur blöd für Hellchrist XUL, der die Band 1991 ins Leben rief und mit wechselndem Personal seine Alben einspielte? Oder musiziert der Gute stur an allem vorbei, was höhere Weihen verspricht? Bringt Langspieler Nummer vier "Sinister Creed" die Wende? 

Mit viel Aggression und Tempo legen sich FUNERAL WINDS mächtig ins Zeug. Raukehliger Gesang, klirrend-kalte Riffs und heftige Schlagwerkarbeit. Durchatmen - Fehlanzeige. Dass die Haudraufattacken nicht besonders originell ausfallen, und so schon öfter zu hören waren, verortet die Platte auf Anhieb im soliden, aber mittleren Bereich, wobei FUNERAL WINDS mit 'Blood' aber einen feinen Hammer im Gepäck haben, der sofort einschlägt. In 'Black Moon Over Saturn' entdecken die Herren, dass es auch mit ein paar Drehzahlen weniger geht und das überraschend gut. Sie beschwören, mit ein bisschen weiblicher Unterstützung am Mikro, nicht nur die böse Macht, sondern auch eine ausgeprägt schwarze Atmosphäre herauf, die sich positiv hervortut. Leider opfern FUNERAL WINDS das gewonnene Terrain im nachfolgenden Track wieder. 'Sekhmet' startet mit wenig auffallenden Salven und bietet insgesamt nicht viel Greifbares, so dass auch die Verdunklung gegen Ende hin verpufft. Das siebenminütige 'Nunc Et In Hora Mortis Nostrae', kommt im Endeffekt ebenfalls nicht über grundsolide hinaus. Alles gut und schön, prima hörbar - aber nichts, was sich im Langzeitgedächtnis festsetzt.

Auf den Punkt gebracht: Meister Hellchrist XUL und sein Gehilfe M.Z. Inversus an den Fellen setzen voll und ganz auf grundsolides Rollkommando-Schwarzmetall mit etwas Atmosphäre.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Road To Perdition
02. Cursed Is This Pantheon Of Flesh
03. The Arrival
04. Sinister Creed
05. Blood
06. Black Moon Over Saturn
07. Sekhmet
08. Nunc Et In Hora Mortis Nostrae
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 35:35 Minuten
VÖ: 29.01.2018

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26.01.2018 Sinister Creed(6.5/10) von grid

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