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Jeff Scott Soto - Retribution

Review von Wulfgar vom 21.12.2017 (1793 mal gelesen)
Jeff Scott Soto - Retribution JEFF SCOTT SOTO muss man eigentlich nicht vorstellen. Sei's drum, ich mache es trotzdem. Das Goldkehlchen sang unter anderem für AXEL RUDI PELL, YNGWIE MALMSTEEM und JOURNEY. Allesamt illustre Namen. Wer so unterschiedliche Stile auf der Palette hat, ist qualitativ angekommen. Ganz in diesem Sinne steht auch das neue Solo Album "Retribution". Heavy Rock mit außergewöhnlich begabtem Sänger? Alles klar! Ich bin dabei.

Eins muss man ganz klar sehen, die Mucke dient Herrn Soto sozusagen als Leinwand auf der er sein gesangliches Bild gestaltet. Es ist sofort vollkommen klar, wer hier im Vordergrund steht. Ist bei einem Solo-Album aber auch nicht weiter verwunderlich. Und genau das funktioniert auch ganz hervorragend. Eingängige Melodien, straighte Gitarren und ordentlich Groove geben dem Gesang nicht nur einen netten Hintergrund, sondern pushen ihn vielmehr zu beachtlichen Leistungen. Soliert die Gitarrenfront mal (z. B. in 'Rage Of The Year'), kommt dabei im Übrigen auch ziemlich grandiose Mucke heraus. Die Krux kommt dann wenn der Fuß vom Gaspedal genommen wird. Dann verwandelt sich der herrlich druckvolle Charakter der Mucke zu wesentlich seichterem Fahrwasser. Genau dann wird es mir persönlich zu weichgespült, zu filmtauglich, zu vorhersehbar. Leider räumt JEFF SCOTT SOTO genau diesem Aspekt ziemlich viel Platz auf "Retribution" ein und so verweht der positive Eindruck vom ersten Viertel der Songs recht schnell. Immerhin sorgt das für einige Abwechslung auf dem Album.

Schade, schade. Ich hätte mir ein bisschen mehr Cojones von Mitte bis Ende des Albums gewünscht. So bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück. Man muss aber im Blick behalten, dass die Qualität auf "Retribution" nicht einen Moment wirklich durchhängt. Wir meckern hier auf sehr hohem Niveau, da Herr Soto wahrscheinlich schon mehr vom Singen vergessen hat, als ein Gros der Fronter da draußen je lernen wird. Für die seichteren Momente gibt es natürlich Abzug, aber wir sprechen immer noch über Qualitätsarbeit von Anfang bis Ende. Und wenn ihr auch ruhigere Momente nicht verschmäht, dann seid ihr hier sicherlich gut bedient. Rock on, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Retribution
02. Inside/Outside
03. Rage Of The Year
04. Reign Again
05. Feels Like Forever
06. Last Time
07. Bullet For My Baby
08. Song For Joey
09. Breakout
10. Dedicate to you
11. Autumn
Band Website: www.jeffscottsoto.com
Medium: CD
Spieldauer: 52:32 Minuten
VÖ: 10.11.2017

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