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Cardiant - Mirrors

Review von baarikärpänen vom 18.12.2017 (1593 mal gelesen)
Cardiant - Mirrors Na, da hat es aber jemand gut gemeint mit dem Mischmasch an verschiedenen Stilen, die sich im Sound der Finnen CARDIANT tummeln. Weiß man ja gar nicht, wo man ansetzen soll. Ist das jetzt Power Metal oder Melodic Metal? Oder könnte man gar auf die Idee kommen, bei den vielen poppig-süßen Einsprengseln, hier sogar von AOR zu reden? Der Sechser aus Hämeenlinna ist auf jeden Fall schon seit 2005 aktiv, hat es in dieser Zeit auf vier Longplayer gebracht und diverse Singles und EPs. Da darf man getrost davon ausgehen, die Rasselbande weiß ganz genau, was sie will. Entwarnung auch beim Blick auf das Line-up und der Vermutung, wenn sich Sängerin und Sänger das Mikro teilen, dass uns wieder ein langweilig-gothisches Grunz gegen Elfe erwartet. Outi Jokinen und Erik Karhatsu wissen durchaus mit ihren Klar-Stimmen zu gefallen.

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"Mirrors" beginnt unspektakulär mit einer, sinnigerweise 'A Quiet One' betitelten, Ballade. Aber schon Track zwei, 'Blank Star', nimmt ordentlich Fahrt auf und präsentiert erstmals ein typisches Merkmal im Sound von CARDIANT: mit Double-Bass unterlegte Refrains. Genau das verhindert, dass die Band zu beliebig und poppig wird, aber zu jeder Zeit eingängig bleibt. Schon kurz darauf mit 'His Supremacy' und 'Mirrors And Me' zwei Highlights der Scheibe, die durchaus nicht mit Speed geizen. 'Riot Rising' hingegen bietet das volle Kontrastprogramm und schielt mir doch zu sehr gen Musical. Muss man mögen, auch wenn der Songaufbau an sich jede Menge Abwechslung bietet. Beim balladesken 'Shooting Star' darf dann, neben anderen Gästen im Verlauf der Scheibe, Nitte Valo (ex-BATTLE BEAST) glänzen. Abgerundet wird "Mirrors" mit zwei Longtracks am Ende. Müßig zu erwähnen, daß bei dieser Art Musik die Keyboards omnipräsent sind, aber eben nicht nerven. Liegt wohl auch an der exzellenten Gitarrenarbeit. Was allerdings überhaupt nicht funktioniert, sind die Rap-Parts in 'Soul'. Das passt überhaupt nicht. Trifft übrigens auch auf das wirklich schreckliche Cover-Artwork zu. Aber das nur am Rande.

CARDIANT werden mit "Mirrors" spalten. Das steht völlig außer Frage. Den einen wird es zu süßlich sein, während sich andere an den durchaus vorhandenen harten Passagen stören werden. Um nach einem heftigen Tag wieder runterzukommen, dafür ist "Mirrors" denkbar schlecht geeignet. Aber man merkt "Mirrors" an, dass CARDIANT schon seit 2015 an dem Album gearbeitet haben. Mal gespannt, ob die Scheibe, so wie der Vorgänger "Verge" ebenfalls in den finnischen Charts zu finden sein wird ("Verge" landete immerhin auf Position 11).



Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. A Quiet One
02. Blank Star
03. Soul (feat. Pasi Rantanen)
04. His Supremacy (Feat. Janne Saksa)
05. Mirrors In Me
06. Riot Rising
07. Absolute Power
08. Shooting Star (feat. Nitte Valo)
09. Another Time, Another Place (feat. Ratanen, Valo & Saksa)
10. My Delusion
11. Life Has Just Begun
Band Website: cardiant.net/‎
Medium: CD
Spieldauer: 50:21 Minuten
VÖ: 24.11.2017

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18.12.2017 Mirrors(7.5/10) von baarikärpänen

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