Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Non Human Level - Debut

Review von Opa Steve vom 16.01.2006 (2661 mal gelesen)
Non Human Level - Debut DARKANE-Klampfer Christofer Malmström ist ein ganz Fleißiger. Hat noch genug Zeit nebenbei, in der sich eine Menge musikalischer Ideen ansammeln, die nicht unbedingt zu DARKANE passen. Das Debütalbum "Non Human Level" dient nun endlich als Ventil, diese Ideen mal in Bits und Bytes zu gießen und auf die Menschheit loszulassen.

Schnell wird klar, dass es sich hierbei um einen Vollblutmusiker handelt. Was Christofer hier mit Unterstützung von DARKANE und DEVIN TOWNSEND Members vom Stapel lässt kann sich verdammt nochmal hören lassen. Während des Openers vermutet man noch ein übliches solides Thrashbrett, aber das allein ist es nicht. Schon 'Personal Hell' tritt das Gaspedal unglaublich tief ins Bodenblech und man wird den irre präzisen Klampfen gewahr, die sich wie ein Schwarm Fliegen in 32tel Noten um den Takt drehen. Bei all der Knüppelei und dem brutalen Thrash-Gebrülle wird technische und songwriterische Perfektion hochgehalten. DREAM THEATER Einflüsse finden sich hier und da immer mal wieder (z.B. 'Windows On The World'), aber treten nie allzu lange in den Vordergrund. Die Jungs sind sich zwischendurch sogar nicht einmal zu schade, ein paar Takte angenehmen Hardrock zu schrummeln, um ein klassisches Solo hinzulegen. Und just im nächsten Moment fegen sie in bester YNGWIE-Manier ein paar J.S.Bach-ähnliche Präludien rauf und runter.

Der Hammer aber schlechthin sind die fantastischen Highspeed-Parts, die man heute bei Jeff Waters einfach schon ewig vermisst. 'Journal Of A Nightmare' ist nicht nur der Höhepunkt der CD, sondern für mich der Speedmetal-Song aller Zeiten und bietet alles, was der Guitarmaniac hören möchte: kernige Licks, fulminante Soli, und Bangerparts in einem modernen Soundgewand. Im anschließenden Ruhepol 'Water' genießt der Kenner die sehr gelungen konstruierte Instrumentalarbeit und lauscht den klassischen Hall-Soli, die diesmal schwer an GARY MOORE angelehnt sind.

Ein sehr anregendes Werk. Klassisch auf seine Weise, geradlinig, voller Speed und Power, und dennoch tiefgründig schön.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01 Divine Creation Of Void
02 Personal Hell
03 Windows On The World
04 The Second Plane
05 Instincts
06 Journal Of A Nightmare
07 Water
08 Untrustable Surface
09 The Genetic Failure
10 Freaking Goose
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 41:25 Minuten
VÖ: 24.10.2005

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

16.01.2006 Debut(8.0/10) von Opa Steve

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!