Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Area 53 Festival 2022

Wacken Open Air 2022

Limbonic Art - Spectre Abysm

Review von T.Roxx vom 16.07.2017 (3649 mal gelesen)
Limbonic Art - Spectre Abysm LIMBONIC ART haben 1996 mit ihrem Debüt "Moon In The Scorpio" für viel Aufsehen gesorgt. Sie waren meines Erachtens eine der Mitbegründer des symphonischen Black Metals. Nun erscheint mit "Spectre Abysm" das nunmehr achte vollständige Studioalbum und mittlerweile (genauer gesagt seit dem 2010er Longplayer "Phantasmagoria") sind LIMBONIC ART nur noch ein Soloprojekt von Daemon. Leider habe ich LIMBONIC ART nach ihrem Debüt ein wenig aus den Augen verloren, so dass ich ihren Werdegang nicht beurteilen kann. Aber manchmal kann es auch spannend sein, eine spätere Scheibe mit dem Debüt einer Band zu vergleichen. Und soviel steht jetzt schon fest: Wer "Moon In The Scorpio" mochte, der wird auch "Spectre Abysm" lieben. Denn auch hier wird nach wie vor symphonischer, keyboardlastiger Black Metal zelebriert - allerdings wirken die Keyboards etwas reduziert zugunsten einer etwas harscheren Atmosphäre. Das typisch nordische, kalte Black Metal-Riffing schafft zusammen mit Drumcomputer und Keyboards eine düstere Atmosphäre, die durch die Produktion entsprechend gut in Szene gesetzt wird. Das Album ist zwar druckvoll produziert, aber nicht zu glatt. Wir haben es hier also nicht mit einem der häufig überproduzierten aktuellen Black Metal-Releases zu tun, sondern mit einer Produktion, die eine Art Symbiose zwischen dem Moder der 90er Jahre und aktuellen Produktionen darstellt. Und so knallt schon der epische Opener 'Demonic Resurrection' amtlich aus den Boxen. Mit einer Spielzeit von mehr als zehn Minuten ist 'Demonic Resurrection' auch direkt der längste der sieben Songs und bewegt sich auf einem gewohnt hohen technischen Niveau. Viele verschiedene Parts gestalten den Song recht anspruchsvoll. Unter anderem enthält er ein sehr prägnantens Riff, welches ein wenig an den Soundtrack eines Action-Computerspiels erinnert. Die durchaus herausragende Gitarrenarbeit war schon immer ein Markenzeichen von LIMBONIC ART und so treten die Gitarren auch im folgenden 'Etherial Traveller' mächtig Arsch. Ein weiteres Highlight des Albums ist das mächtige, aber langsame 'Requiem Sempiternam'. 'Disciplina Arcani' ist hingegen ein sehr sphärisches Stück, was über weite Strecken ausschließlich auf Keyboards, Flüstern und böses Grollen setzt. Ansonsten ist dieses Album zu 100 % LIMBONIC ART und jeder, der auf symphonischen Black Metal mit einer finsteren Aura steht, sollte dieses Album dringend antesten.


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Demonic Resurrection
02. Ethereal Traveller
03. Omega Doom
04. Requiem Sempiternam
05. Triumph Of Sacrilege
06. Disciplina Arcani
07. Through The Vast Profundity Obscure
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 47:11 Minuten
VÖ: 07.07.2017

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

10.10.2007 Legacy Of Evil(8.0/10) von TadMekka

10.08.2010 Phantasmagoria(9.0/10) von Vikingsgaard

16.07.2017 Spectre Abysm(8.5/10) von T.Roxx

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Tankard - Pavlov's Dawgs (Review spicken)

Nestor - Kids In Ghost Town

Resist The Ocean - In Death We Are Equal

Hexed - Pagans Rising

Eternal Helcaraxe - Drown In Ash

Scarlet Dorn - Queen Of Broken Dreams

Aviana - Corporation

Vermocracy - Age Of Dysphoria

Hammerstar - Hammerstar

Unchained Horizon - Fallen Kingdom

Infidel Rising - A Complex Divinity

Seax - Speed Inferno

Aura - Underwater

Behind Your Fear - Anthropocene

Autophagy - Bacteriophage

Acephalix - Theothanatology

Ellende - Ellenbogengesellschaft

Firtan - Marter

Eclesios - Halls Of Salvation

Coldworld - Isolation

Précieux Sang - Les Nuits De Gethsémani

Givre - Destin Messianique

Décembre Noir - Pale Serenades

April Art - Pokerface

Wolf Counsel - Initivm

Liar Thief Bandit - Diamonds

Rage - Spreading The Plague

Hexed - Pagans Rising

Raven - Leave 'Em Bleading

Sonata Arctica - Acoustic Adventures - Volume Two

Sacrilegia - Sold Under Sin

Thulsa Doom - A Fate Worse Than Death

City Of Caterpillar - Mystic Sisters

BLITZPØP - MDMA

Angmodnes - The Weight of Eternity

Pestlegion - Sathanas Grand Victoria

Cainan Dawn - Lagu

Heir Corpse One - Caribbean Frights

Nero Kane - Of Knowledge And Revelation

Fernandhell. - And The Gatten Army

Moonspell - From Down Below - Live 80 Meters Deep

Escuela Grind - Memory Theater

The Dead Daisies - Radiance

Monster Truck - Warriors

Jeremiah Kane - Ronin

Autopsy - Morbidity Triumphant

Final Stair - Hope

Manic Abraxas - Foreign Winds

Slipknot - The End, So Far (Review spicken)

Schaut mal!