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Jorn - Life On Death Road

Review von des vom 20.06.2017 (1829 mal gelesen)
Jorn - Life On Death Road Über mangelnde Präsenz darf man sich bei Jorn Lande wirklich nicht beschweren. Viele Jahre war er als Stammsänger bei MASTERPLAN tätig und hat deren Sound maßgeblich mitgeprägt. Auch mit Russell Allen von SYMPHONY X brachte er als ALLEN/LANDE mittlerweile vier beachtete Alben heraus. In den letzten Jahren gab es viele, viele Features mit Jorn Lande als Gastsänger. So zählt er bei AVANTASIA schon zu den verlässlichen Fixsternen oder trat auch bei AYREON-Alben in Erscheinung und irgendwann gab es auch ein DIO-Tribute-Album. Bei all den Aktivitäten vergisst man fast, dass Jorn Lande auch als Solokünstler unter dem Namen JORN erfolgreich ist und mittlerweile 14 Alben (das "Dio"-Album mit eingerechnet) im Plattenschrank stehen hat. Und irgendwie wartet man auch nicht auf ein neues Album, aber wenn es dann rauskommt, wie nun "Life On Death Road", nehmen wir es gerne an.

Bei "Life On Death Road" dreht Jorn Lande den Spieß um und ist nicht er der Söldner, sondern seine Begleitband, die er zu einem guten Teil aus den Musikern von SINNER rekrutiert - Mat Sinner am Bass und Francesco Iovino an den Drums bilden die Rhythmussektion. Die Gitarre bedient Axel Beyrodt, auch ein ehemaliger Bestandteil von SINNER, während die Keyboards von Alessandro Del Vecchio bedient werden, der auch am Produzentenstuhl Platz nimmt. Wie zu erwarten, liefern JORN auch in dieser Besetzung kompetenten Hardrock/Heavy Metal, der sich überwiegend im gehobenen Midtempo bewegt, schon mal das Tempo anzieht, aber immer die großen Melodien und dramatischen Refrains in den Mittelpunkt stellt. Wie es sich gehört, findet sich auch die eine oder andere Powerballade im Spektrum ('Dreamwalker', dramatisch und wenig kitschig oder 'The Optimisit', das fast wie eine TOTO-Ballade klingt), aber auch der Blues wird schon mal in Form von 'I Walk Alone' ausgepackt, eine Nummer, die auch von Mr. Coverdale und seinen WHITESNAKE stammen könnte.

Mit "Life On Death Road" erfüllt JORN die Erwartungen natürlich, auch wenn das Ganze genau null innovativ oder überraschend ist, und liefert wieder ein gutes Album ab, bei dem schon der programmatische Song 'Man Of The 80's' die musikalische Marschrichtung vorgibt. Stimmlich ist Jorn Lande nach wie vor einer der Besten und auch an seiner Band kann man nicht meckern; fetter Sound, klasse Soli. Wer noch nichts von JORN kennt, aber 80er Hardrock und WHITESNAKE mag, kann auch mit JORN nichts falsch machen.

des

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Life On Death Road
02. Hammered To The Cross (The Business)
03. Love Is The Remedy
04. Dreamwalker
05. Fire To The Sun
06. Insoluble Maze (Dreams In The Blindness)
07. I Walked Away
08. The Slippery Slope (Hangman's Rope)
09. Devil You Can Drive
10. The Optimist
11. Man Of The 80's
12. Blackbirds
Band Website: www.jornlande.com
Medium: CD
Spieldauer: 67:00 Minuten
VÖ: 02.06.2017

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