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Zeal And Ardor - Devil Is Fine

Review von Eddieson vom 28.02.2017 (1777 mal gelesen)
Zeal And Ardor - Devil Is Fine Da hört man seit über 30 Jahren Metal, denkt man hat alles gesehen und gehört ist alt, weise und abgeklärt, da kommen ZEAL AND ARDOR mit "Devil Is Fine" und beweisen mal eben das Gegenteil. Metal und Klassik gibt es in zig Ausgaben, Metal und Elektro ist mittlerweile auch keine Revolution mehr, aber Black Metal und Blues, habe ich zumindest noch nie gehört und klingt auf den ersten Blick auch nicht sonderlich kompatibel, doch auch hier zeigen ZEAL AND ARDOR, dass diese beiden völlig unterschiedlichen Musikstile sehr wohl miteinander harmonieren.

"Devil Is Fine" ist die perfekte Symbiose aus Black Metal und bluesigem Gospelgesang. Die in Basel ansässige Band vereint Gesänge, die direkt von den Baumwollfeldern der USA aus der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts stammen könnte, mit kalten, rohen, teils melodischen aber auch sehr einfachen Black Metal-Riffs und Kreischgesang. Hört euch 'Come On Down' oder 'In Ashes' diesbezüglich mal an. 'Children's Summon', mit seinem hypnotischen Choralgesang, ist ebenfalls ein Highlight des Albums. Leider wurde "Devil Is Fine" mit den drei Instrumentalen 'Sacrilegium I','Sacrilegium II' und 'Sacrilegium III' unnötig in die Länge gezogen. Bei nur neun Songs und einer Spielzeit von knapp 25 Minuten wäre da mehr etwas wünschenswert.

Nein, ganz im Ernst ... was ZEAL AND ARDOR mit diesem Album erschaffen haben ist wirklich einzigartig, von den instrumentalen Songs mal abgesehen. Wen Mastermind Manuel Gagneux nun genau in der Metal-Szene ansprechen will, weiß ich nicht, aber er wird seine Fans finden und das wohl nicht nur innerhalb der Metal-Szene. Textlich bewegt man sich hier auch auf der dunklen Seite. Satanische Sklavengesänge? Ja, so könnte man es nennen.

Also, für alle die, die ohne musikalische Scheuklappen durch die Plattenläden laufen, für alle die, die offen sind für Neues, die vom alltäglichen Metal momentan die Schnauze voll haben, für die ist "Devil Is Fine" genau das Richtige. Für die Idee gibt es zehn Punkte, für die etwas überflüssigen 'Sacrlegiium' allerdings auch zwei Punkte Abzug.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Devil Is Fine
02. In Ashes
03. Sacrilegium I
04. Come On Down
05. Children's Summon
06. Sacrilegium II
07. Blood In The River
08. What Is A Killer Like You Gnna Do Here
09. Sacrilegium III
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 25:02 Minuten
VÖ: 24.02.2017

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28.02.2017 Devil Is Fine(8.0/10) von Eddieson

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