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Bill + Phil - Songs Of Darkness And Despair

Review von Elvis vom 28.01.2017 (1617 mal gelesen)
Bill + Phil - Songs Of Darkness And Despair Phil Anselmo kennen wohl die meisten noch bestens aus seligen PANTERA-Zeiten als Frontmann der amerikanischen Helden um Dimebag Darrell. Doch auch mit DOWN konnte der wackere Mann sich einen Namen machen. Doch auch Bill Moseley ist wohl vielen Leuten kein wirklich Unbekannter, denn der ein oder andere reifere Zeitgenosse wird vielleicht noch seine denkwürdige Performance in "Texas Chainsaw Massacre 2" als Chop Top in Erinnerung haben. Sicherlich kennen insbesondere die etwas jüngeren Zeitgenossen ihn aber aus ROB ZOMBIEs "House Of 1.000 Corpses" und "The Devil's Rejects" als ebenso unangenehmen wie arschcoolen Otis Spaulding. Es ist wohl nicht zu viel behauptet, wenn man Bill Moseley mit Fug und Recht als echte Horrorfilm-Ikone bezeichnet. Nichtsdestotrotz ist der Mann vielseitig talentiert und auch nicht unmusikalisch wie sein langjähriges CORN BUGS-Projekt mit dem ehemaligen GUNS N' ROSES-Gitarristen Buckethead beweist.

Unter dem schönen Namen BILL + PHIL haben sich die beiden irgendwie unterschiedlichen, aber doch gar nicht so weit von einander entfernten Charaktere nun zusammengefunden und mehr oder weniger in einem kreativen Brainstorming und arbeitsteilig eine EP eingespielt. Kevin Bond (SUPERJOINT) an der Gitarre, Squizzy Squires (KING PARROT) am Bass und Gitarre sowie Jose “Blue” Gonzalez (SUPERJOINT, WARBEAST, PHILIP H. ANSELMO & THE ILLEGALS) an den Drums haben allerdings auch ein wenig mitgeholfen. Bill Moseley steuerte im Wesentlichen düstere bis kranke Texte bei, während Phil Anselmo sich natürlich um die Vocals kümmerte. Das Ergebnis heißt "Songs Of Darkness And Despair" und man kann leicht sagen: Nomen est Omen.

Denn unterm Strich klingt das solide produzierte Werk tatsächlich so, wie wenn man die Gedanken oder Texte vertont hätte, die potentiell einem Chop Top oder eben Otis Spaulding entsprungen sein könnten. Über knapp 23 Minuten bekommen die Hörer daher einen Eindruck davon, wie es sich im Kopf eines tendenziell verrückten Killers anfühlen könnte ... und irgendwie macht es Spaß. Lyrisch bekommt man einige ebenso krank wie amüsant anmutende Passagen geboten, die Phil anhand von Bills Texten gelungen runterreißt.

Sicherlich darf man hier den Spaß nicht außer Acht lassen, den dieses Projekt bei den Beteiligten vermutlich hinterließ. Wer mit "Texas Chainsaw Massacre 2", "House Of 1.000 Corpses" oder "The Devil's Rejects" filmisch und stilistisch etwas anfangen konnte, wird daher vermutlich auch "Songs Of Darkness And Despair" mögen. Und das sehe ich durchaus als Qualitätskriterium. Der Rest ist wohl einfach im falschen Film, aber vermutlich auch gar nicht die Zielgruppe dieser kleinen musikalischen Reise.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Dirty Eye
02. Corpus Crispy
03. Catastrophic
04. Widder Woman
05. Tonight's The Night We Die
06. Bad Donut
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 22:54 Minuten
VÖ: 20.01.2017

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28.01.2017 Songs Of Darkness And Despair(7.5/10) von Elvis

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