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Pretty Maids - Kingmaker

Review von baarikärpänen vom 04.11.2016 (2036 mal gelesen)
Pretty Maids - Kingmaker Wo PRETTY MAIDS draufsteht, ist auch PRETTY MAIDS drin. Das kann man jetzt positiv oder eben auch negativ sehen. Klar ist, kein Mensch erwartet, dass die Dänen im Jahr 35 nach Bandgründung das Rad neu erfinden. Und ehrlich gesagt, wer verlangt das auch schon? "Kingmaker", der Nachfolger des durchaus wohlwollend von Kritikern und Fans aufgenommenen "Motherland" ( dazwischen gab es mit "Louder Than Ever" noch ein Album mit Neuaufnahmen älterer Songs), bietet einmal mehr die gewohnte Kost.

Klanglich absolut brilliant, wenn auch für meinen Geschmack etwas höhenlastig, in Szene gesetzt von Jacob Hansen (u.a. VOLBEAT), wird die gesamte Bandbreite der gewohnten Trademarks geboten. Das fängt beim Uptempo-Opener 'When God Took A Day Off' an, der so auch auf "Future World" hätte stehen können, bis hin zum eher poppigen 'Face The World' (wobei "poppig" hier eher wohlwollend gemeint ist). Aber, und das muss man leider sagen, haben sich auch zwei wirklich verzichtbare Nummern in die Tracklist eingeschlichen, 'Heavens Little Devil' und 'Sickening'. Schwer zu glauben, dass Ronnie Atkins und Ken Hammer seit der Veröffentlichung von "Motherland" in 2013, nicht die Zeit gefunden hätten, etwas besseres abzuliefern. Auch der Abschluss der Scheibe 'Was That What You Wanted' kommt in einer eher untypischen, sehr modernen Umsetzung daher und wirkt, zumindest für mich, wie ein Fremdkörper. So bleibt leider ein etwas schaler Nachgeschmack, nachdem man sich das Album angehört hat.

War das jetzt heftig? Manch einem mag das sicher so vorkommen. Auch ich, bekennender Fan der Band seit der Mini-LP von 1983, hätte gerne etwas anderes geschrieben. Fakt ist, dass "Kingmaker" durchaus das liefert, was man von den PRETTY MAIDS erwartet, aber eben mit Abstrichen. Wie das andere Freunde der Dänen sehen, muss man abwarten. Und wenn man die oben weniger gefällig beschriebenen Songs weglässt, dann macht "Kingmaker" durchaus Spaß. Spannend dürfte auf alle Fälle werden, welche Stücke (und ob) die Band in den Live-Set einbaut und wie sie beim Publikum ankommen. Wer weiß, vielleicht liege ich auch komplett falsch mit meiner Einschätzung. Ich wäre der Letzte, der sich drüber ärgern würde, wenn es denn so kommt. Und wie eingangs gesagt: Wo PRETTY MAIDS draufsteht, ist auch PRETTY MAIDS drin ... und manchmal versucht man selbst in Dänemark, das Rad neu zu erfinden.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1.When Good Took A Day Off
2. Kingmaker
3. Face The World
4.Humanize Me
5. Last Beauty On Earth
6. Bull's Eye
7. King Of The Right Here And Now
8. Heavens Little Devil
9. Civilized Monsters
10. Sickening
11. Was That What You Wanted
Band Website: http://www.prettymaids.dk/
Medium: CD
Spieldauer: 48:46 Minuten
VÖ: 04.11.2016

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