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Kuolemanlaakso - M. Laakso - Vol.!: The Gothic Tapes

Review von Kruemel vom 13.09.2016 (1180 mal gelesen)
Kuolemanlaakso - M. Laakso - Vol.!: The Gothic Tapes Sososo - Meister Laakso hat es nun also auf Gothic-Metal-Pfade verschlagen. Schon nach dem ersten Hören kann man sagen, dass sich der Finne auf denen genauso trittsicher bewegt wie auf dem Death-Doom-Weg seiner Combo KUOLEMANLAAKSO. Zwar vereint das Album "M. Laakso - Vol.1: The Gothic Tapes" auch Düsternis und Melancholie, aber es hebt sich allein schon durch die englischen Lyrics von den vorherigen Werken ab. Darüber hinaus war Laakso hier mit anderen Musikern zugange als sonst. V.Santura übernahm nicht nur Aufnahmen, Mix und Mastering, sondern fungierte auch als Gitarrist und Sänger im Hintergrund. Die Aufstellung wurde zudem noch durch Tiera am Schlagzeug und Usva am Bass ergänzt.

Wie klingen nun die acht Stücke der Scheibe? Zunächst einmal fällt auf, dass sie sehr durchdacht rüberkommen. Das bedeutet, dass Laakso hier auf alles Wert gelegt hat: Songwriting, Sound und Wirkung. Von Beginn an kommt die melancholische Dunkelheit rüber und irgendwie entwickelte sich bei mir direkt eine Art nostalgisches Feeling, denn mal wird man an alte SISTERS OF MERCY erinnert. So hat z. B. 'Where The River Runs Red' in Rhythmus und Melodik Ähnlichkeit mit dem guten alten 'Temple Of Love'. Ein anderes Mal sind THE VISION BLEAK herauszuhören, wie etwa bei dem orientalisch angehauchten 'She Guides Me In My Dreams'. Dann findet man neben den typischen Gothic-Trademarks auch atmosphärische Black-Metal-Einlagen mit entsprechendem Keifgesang ('No Absolution'). Bei einigen Songs werden Female Vocals eingesetzt, die zum Glück nicht das ausgetretene Beauty-And-The-Beast-Schema bedienen, sondern einfach passen. Bei 'Deeper Into The Unknown' hat Helena Haaparanta die Vocals dann fast ganz übernommen. So klingt der Song weniger schwermütig, sondern eher leicht und fluffig. Beim Schlusstrack 'My Last Words' wird es dann nochmal so richtig schön melancholisch und dunkel; er stellt quasi die Rausschmeißer-Ballade dar.

Insgesamt ist KUOLEMANLAAKSOs "M. Laakso - Vol.1: The Gothic Tapes" eine runde Sache und all denjenigen zu empfehlen, die schon lange den guten alten Gothic Metal vermissen.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Children Of The Night
02. Roll The Dice With The Devil
03. Where The River Runs Red
04. The World's Intolerable Pain
05. She Guides Me In My Dreams
06. No Absolution
07. Deeper Into The Unknown
08. My Last Words
Band Website: http://kuolemanlaakso.net/
Medium: CD
Spieldauer: 45:35 Minuten
VÖ: 26.08.2016

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