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Demonbreed - Where Gods Come To Die

Review von Akhanarit vom 19.08.2016 (1571 mal gelesen)
Demonbreed - Where Gods Come To Die Stumpf ist Trumpf. Das dachten sich scheinbar auch DEMONBREED aus Marburg, die mit "Where Gods Come To Die" gerade ihr Debüt in die Regale gewuchtet haben. Doch die Musiker sind alles andere als grün hinter den Ohren, setzt sich die Band doch aus Mitgliedern von MILKING THE GOATMACHINE und den nach 16 Jahren aufgelösten LAY DOWN ROTTEN zusammen. Im letzten Jahr haben DEMONBREED das trübe Licht der Existenz erblickt und schon zerschroten sie in eindeutig schwedischer Manier alles, was nicht bei drei auf dem abgestorbenen Baum ist. Das düstere Instrumental 'Where Gods Come To Die' gibt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Stimmung, die den Hörer erwarten wird. Und diese ist beileibe nicht zum Scherzen aufgelegt. Beinahe mantraartig wiederholt Frontmann Jost Kleinert die Schlagzeile zu 'Vultures In The Blood Red Sky', während der Rest die Instrumente durchrührt. Die bis in den Keller gestimmten Gitarren drücken fieseste Brocken aus ihren Amps ('Summon The Undead', 'Revenge In The Afterlife') und auf lyrische Feinheiten pfeift der Haufen geflissentlich. Gerade hat man das fulminante 'Red Countess' verdaut, schon walzt 'Barren Wasteland' über einen hinweg. Ihr geht besser mit 'Folded Hands' auf die Knie und versucht der schieren Wucht auszuweichen, welche hier von den Hessen entfesselt wird, denn schon huldigen sie EDGE OF SANITY mit einer Coverversion von 'Blood Colored', welches der einzige Track ist, bei dem auch nur ausnahmsweise der Einsatz von Klargesang gestattet wurde, ehe man sich mit 'Seed Of Ferocity' mit einem weiteren Knall verabschiedet. So muss das sein! Purer Death Metal mitten ins Gesicht. Und das alles auch noch von Musikern, die ihr Handwerk verstehen und in das Gewummer im Gewölbe auch hier und da eine lebensverachtende Melodie einzubauen in der Lage sind. Ihr entschuldigt mich jetzt bitte ... muss ... Einrichtung ... zertrümmern ... und dann 'putt machen was noch ganz ist!!!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Where Gods Come To Die
02. Vultures In The Blood Red Sky
03. A Thousand Suns Will Rise
04. Summon The Undead
05. Revenge In The Afterlife
06. Empty Grave
07. Red Countess
08. Perish
09. Barren Wasteland
10. Folded Hands
11. Blood Colored (EDGE OF SANITY-Cover)
12. Seed Of Ferocity
Band Website: http://www.facebook.com/demonbreedofficial
Medium: CD
Spieldauer: 45:49 Minuten
VÖ: 22.07.2016

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