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Jeff Angell's Staticland - Jeff Angell's Staticland

Review von Stormrider vom 09.07.2016 (1642 mal gelesen)
Jeff Angell's Staticland - Jeff Angell's Staticland Ich bin 2013 ja primär zum Gig der WALKING PAPERS gegangen, um eines meiner Jugendidole, DuffMcKagan von GUNS N' ROSES, mal in einem kleinen Club zu sehen (Livereview), aber neben der Tatsache, dass Duff ein ziemlich umgänglicher Typ ist, ist mir vor allem Sänger Jeff Angell und seine emotionale Performance im Gedächtnis geblieben. Da dieses Projekt aktuell auf Eis liegt, hat Jeff eine neue Band, STATICLAND, aus dem Boden gestampft, und dieses Trio macht auf seinem selbstbetitelten Debütalbum so einiges richtig.

Gefühlt setzt "Staticland" direkt an den WALKING PAPERS an; wer also deren Album mochte, der wird sich Dank der Melodien und des ausdrucksstarken Gesangs von Jeff direkt wohlfühlen. Der Sound ist warm und klar, dabei aber dennoch kraftvoll und angenehm roh, manchmal vielleicht etwas zu basslastig, aber immer differenziert, sodass man alle Instrumente wunderbar wahrnehmen kann, wenn sie sich in ihrer Melange aus klassischem Blues, Seattle-Alternative und Anleihen aus dem Pop/Rockbereich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Nicht alle Songs sind auf den ersten Hör eingängig und bestimmt sind auch nicht alle für die Alltimefaveliste geeignet, z.B. sind der Opener 'Everything Is Wrong' oder auch 'Nola' in meinen Ohren etwas zu beliebig, aber alles in allem ist dem Trio mit diesem Album ein sehr gelungener Einstand geglückt. Verspielte Songs, die nicht dem üblichen Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Solo-Refrain-Ende-Muster folgen, wechseln sich mit treibenden, tief im Blues verwurzelten Rocknummern und Midtempo-Groovern ab, und auch die großen Emotionen in Form einer überdurchschnittlichen Ballade, 'Let The Healing Begin', werden bedient.

Insgesamt ist "Staticland" kein Album, was man nebenbei auflegt oder als nette Hintergrundbeschallung laufen lassen kann. Hier muss man sich Zeit nehmen, eintauchen und das Ganze auf sich wirken lassen, dann kann man sich tief in den teilweise düsteren Sound fallen lassen und sich mit den Melodien auf eine Reise begeben. Zwei oder drei durchschnittliche Songs weniger wären kein Schaden gewesen, dennoch zeigen Jeff Angell und seine zwei Sidekicks, Drummer Joshua Fant und Bassist/Keyboarder Benjamin Anderson, dass sie wissen, wie 2016 ein relevantes Rockalbum zu klingen hat, welches sowohl klassische Elemente, als auch zeitgenössische Einflüsse (hier sei mal auf die Samples in 'The Past Where It Belongs' verwiesen) zu klingen hat.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Everything Is Wrong
02. The Edge
03. Never Look Back
04. Band-Aid On A Bullet Hole
05. Phantom Limb
06. The World Is Gonna Win
07. Nola
08. I'll Find You
09. High Score
10. If You Only Knew
11. Tomorrow's Core
12. Freak
13. The Past Where It Belongs
14. The Cure Or The Curse
15. Let The Healing Begin
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 68:12 Minuten
VÖ: 20.05.2016

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09.07.2016 Jeff Angell's Staticland(7.5/10) von Stormrider

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