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Death Angel - The Evil Divide

Review von Opa Steve vom 06.06.2016 (1463 mal gelesen)
Death Angel - The Evil Divide Ich schätze DEATH ANGEL für ihr Werk der letzten Jahrzehnte und einige wirklich unsterbliche Songs. Beim Dynamo-Festival in 2015 lieferte die Mannschaft um Rob und Mark eine energetische und begeisternde Show ab und überhaupt sind die Jungs extrem sympathisch und bodenständig sowie fannah. Darf man eine Band dieses Status mit einer gewöhnlichen Bewertungsplatzierung abstrafen, wenn die Leistung auf einer Scheibe diesem Status nicht mehr gerecht wird? Man darf es nicht nur, man muss es sogar. Obwohl ich es gerne würde, kann ich die Begeisterung manch anderer Rezensionen nicht teilen. DEATH ANGEL haben bis zu "The Evil Divide" einen langen Prozess durchlaufen, den ich (rein musikalisch) mit der Entwicklung ANTHRAXs vergleiche. Die innovativen Riff-Ideen, die die Kalifornier so einzigartig gemacht haben, werden auf dem neuen Album eher auf Sparflamme abgefackelt. Stattdessen bedient man sich öfter des ruhigen Rocks und bequemen Metals. Ohne Frage hört man die spielerische Motivation auch auf dem neuen Album heraus, die man gerade auf der Bühne bei den fünf Jungs so liebt. Aber die Songs können für diese Motivation leider nicht immer ein ebenbürtiges Fundament bieten. Mit dieser zurückhaltenden Instrumentalbasis fällt auch Marks ohnehin oft etwas gleichförmiger Gesang noch mehr ins Gewicht und kann nicht ausreichend Akzente setzen, um die Songs zu echten Meisterwerken zu erheben. Zu den besseren Titeln im alten Stil gehört auf alle Fälle 'Hatred United, United Hate' und auch die Melodien in 'Breakaway' sind - genauso wie der Gesang - richtig gelungen und ambitioniert. Der Rest der Scheibe leider etwas gleichförmig und oft ohne das wirklich zündende Mehr an Musik. Spielfreude nach wie vor top, aber bezüglich Songwriting ist diese Band leider deutlich einen großen Schritt in Richtung Oldschool-Thrash-Beliebigkeit gegangen. Für sieben Blutstropfen hat es gerade noch gereicht, aber für eine Band wie DEATH ANGEL ist das einfach nicht genug.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Moth
02. Cause For Alarm
03. Lost
04. Father Of Lies
05. Hell To Pay
06. It Can't Be This
07. Hatred United, United Hate
08. Breakaway
09. The Electric Cell
10. Let The Pieces Fall
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45:13 Minuten
VÖ: 27.05.2016

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