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Hypnös - Rabble Manifesto

Review von Opa Steve vom 04.07.2005 (3909 mal gelesen)
Hypnös - Rabble Manifesto Die tschechischen Deather starten die Scheibe mit einem etwas zweifelhaften Intro namens 'The Message'. Auch im PC-Teil der Limited Edition lässt das darauf enthaltene Bildmaterial keinen Zweifel offen, dass es sich hierbei um einen der berühmten Clips irgendwelcher religiösen Fanatiker/Attentäter handelt, in denen sie vermummt ihr Statement runterlesen, bevor sie einem die Rübe abtrennen, sich in die Luft sprengen, oder ähnlichen Terroristen-Hobbies nachgehen. Zwar haben HYPNÖS den netten Zug, im Booklet die streckenweise arg holprigen Lyrics gleichzeitig kurz in ihrer Kernaussage zu kommentieren und es steht außer Zweifel, dass sie religiösen Fanatismus auf allen Seiten verurteilen, aber bei mir bleibt der fahle Beigeschmack der bewusst reißerischen Auswahl des Materials.

Ähnlich unbeholfen wie die Lyrics wirkt leider auch oft die Mucke auf "Rabble Manifesto". 'Krieg' bietet einige coole Thrashriffs und kann als Anspieltipp für das Album herhalten. Leider sucht man diese Lockerheit sehr selten auf dieser Scheibe. Vielfach schwanken die Songs zwischen mehrfach gehört und einfallslos. Der Mittelteil glänzt durch recht belanglose Aneinanderreihung von instrumentalen Tribal-Intros, einer TÖRR-Coverversion ('Firecult') und vertonten Papst-Samples. Während danach 'Supernatural Race Disharmony' noch einmal vielversprechend startet kann es dieses Versprechen leider nicht den ganzen Song über halten. Über den Rest des Albums verschleppen sich Riff um Riff, ohne eine emotionale oder musikalisch fesselnde Größe zu entwickeln. Der Song des Albums kommt wirklich - man staune - am Schluss in Form des Midtempo-Bangers 'At Death's Door', welcher mit starken Melodieführungen und klarem Gesang erstmals richtig Ausstrahlung versprüht.

Lobend erwähnen sollte man noch die Produktion des Albums. Unter der Regie von Legende Harris Johns wurden die Tracks unglaublich kernig eingezimmert. Auch wenn die extrem klinisch getriggerten Drums streckenweise etwas Lebendigkeit einbüßen so passen sie dennoch zu den superklar auf Harddisk gebannten Klampfen. Ein starker Sound, eine starke Cover-Aufmachung, aber beides kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Großteil des musikalischen Materials die Qualität der Verpackung nicht mithalten kann.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01 The Message
02 Drowned In Burial Mud
03 Cleansing Extrema
04 Krieg
05 Tribe Fire Rituals
06 Firecult
07 18*37
08 Supernatural Race Disharmony
09 Black Nymph Reveals
10 The Quisling Celebration
11 At Death's Door
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 39:30 Minuten
VÖ: 04.07.2005

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04.07.2005 Rabble Manifesto(6.0/10) von Opa Steve

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