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High Fighter - Scars & Crosses

Review von des vom 10.06.2016 (1645 mal gelesen)
High Fighter - Scars & Crosses Vor etwa zwei Jahren haben sich HIGH FIGHTER aus den Überresten von Bands wie A MILLION MILES und BUFFALO HUMP gebildet auch ein ehemaliger PYOGENESIS-Musiker spielt in der illustren Runde mit. 2014 wurde dann auch eine Debüt-EP mit dem Namen "The Goat Ritual" veröffentlicht, die von der Musikpresse durchwegs positiv aufgenommen wurde; vor allem die unverkennbare Stimme von Frontröhre Mona Miluski verschafft der Sludge/Doom-Truppe einen etwas "anderen" Sound.

Nun steht mit "Scars & Crosses" auch das erste Full-Length-Album auf dem Prüfstein, auch ein selbst produziertes Video zu 'Blinders' ist auf YouTube zu sehen. Gerade bei 'Blinders' handelt es sich wohl um die heftigste Nummer des Albums - in dem mit 3:26 Minuten recht kurzen Song dreht die Band gehörig am Gas und Mona brüllt und growlt sich die Seele aus dem Leib. Eine coole Nummer, die aber auch nicht ganz repräsentativ für das Album ist, steht HIGH FIGHTER doch eher für drückend-epische Nummern à la 'Portrait Mind', die auch gerne einmal eine Spieldauer jenseits der 6-Minuten-Marke aufweisen können. Doch eigentliches Highlight von "Scars & Crosses" ist der Opener 'A Silver Heart', in dem sich das bestimmende Riff in einem halbakustischen Intro anschleicht, bevor das Donnergrollen über den Zuhörer hereinbricht und sich rotierend in den Gehörgängen festsetzt. Besonders gefällt auch 'The Darkest Day', in dem sich Mona gesanglich zu Beginn zurücknimmt, während sie ansonsten eher im Dauerdruck singt. Dieses Zurücknehmen tut dem Song gut und könnte ruhig öfters mal eingebaut werden. Der Song besitzt auch einen schönen Rhythmuswechsel und feine Gitarrenleads in der Mitte, die sich stimmungsvoll aufbauen.

Das Debütalbum ist schon wie die vorhergegangene EP wiederum gelungen, auch wenn gegen Ende der Platte die Aufmerksamkeitsspanne dann doch etwas sinkt. Wenn es wahr ist, was im Promozettel steht, nämlich dass die Platte live im Studio eingespielt wurde, kann man der Band nur zum gelungenen Sound gratulieren. HIGH FIGHTER sind auch live recht umtriebig und können heuer auf diversen Festivals begutachtet werden - das lassen wir uns nicht entgehen.

des



Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. A Silver Heart
02. Darkest Days
03. The Gatekeeper
04. Blinders
05. Portrait Mind
06. Gods
07. Down To The Sky
08. Scars & Crosses
Band Website: www.highfighter.de
Medium: CD
Spieldauer: 40:00 Minuten
VÖ: 10.06.2016

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