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Stam1na - Elokuutio

Review von Opa Steve vom 01.06.2016 (2730 mal gelesen)
Stam1na - Elokuutio Warum STAM1NA bei uns noch nicht in der Metal-Oberliga spielen ist mir ein Rätsel. Schon viele Jahre veröffentlichen die Finnen erstklassige Alben progressiven und aberwitzigen Metals und sind in ihrem Heimatland echte Charthelden. Wertvoll sind sie vor allem aufgrund ihres eigenen Stils mit hohem Wiedererkennungswert über die Longplayer der letzten Jahre, aber auch aufgrund des musikalischen Talents. Stilistisch ist vor allem der ständige Wechsel durch die unterschiedlichen Metal-Lager prägnant, der bei STAM1NA epische Prog Metal-Songs, Speed und Thrash sowie einen gewissen augenzwinkernden Aberwitz kombiniert. Die fünf Jungs haben definitiv Hummeln im Arsch und wirken hin und wieder auch etwas hektisch, wenn sie ungebremst zu Werke gehen. Aber hinter all dem steckt vor allem eine unbändige Spielfreude, die auch auf "Elokuutio" wie gewohnt vorherrscht. Dass das Material ein bisschen ausgeflippt ist, kann schwache Nervenkostüme vielleicht etwas unter Stress setzen. Aber vor allem der Titelsong beweist, dass es hier einfach nur um überschwänglichen Spaß geht, den die Jungs an ihren Instrumenten und in den Songs auslassen. Die Stakkatoriffs und die schnellen Vocals werden auch nie zu lange ausgereizt, denn wie ich oben schon schrieb, leben STAM1NA von der Abwechslung. Lediglich das brutale und wirre 'Meidänkaltaisillemme' stampft und schreddert unbändig und ohne Rücksicht auf Verluste durch die Botanik zwischen DEVIN TOWNSEND zu "Physicist"-Zeiten und dem Wahnsinn, der STRAPPING YOUNG LAD einst ausmachte. Aber hinter der streckenweise Nintendo-artigen Hektik stecken immer wieder tolle Melodien und Arrangements. Der Opener 'Ikoneklasmia' vermischt Devin'sche Epik mit klassischen Harmonien, 'Kuudet Raamit' ist waschechter und melodisch hochwertiger Power Metal und 'Pala Palalta' vermischt präzisen Speed mit Alternative Metal. "Elokuutio" klingt nie reinrassig und die Vocal-Front von Antti Hyyrynen und Kai-Pekka Kangasmäki beherrscht pfeilschnelles Gekeife genauso wie klare und tonsichere Melodik. Somit bleibt festzustellen, dass auch das 2016er Album der Finnen wieder mal ein souveränes und interessantes Album ist, welches zum Zuhören, Austicken und Schmunzeln gleichermaßen geeignet ist. Jetzt fehlt nur noch der breite Durchbruch in Mitteleuropa und sowieso weltweit. Verdient haben sie es allemal.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Ikoneklasmia
02. Elokuutio
03. Meidänkaltaisillemme
04. Pala Palalta
05. Pienet Vihreät Miehet
06. Mätä Hohtava Omena
07. D.S.M.
08. Marttyyri
09. Kuudet Raamit
10. Valhe
Band Website: www.stam1na.com
Medium: CD
Spieldauer: 49:26 Minuten
VÖ: 22.04.2016

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