Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2020
70000 Tons Of Metal 2020

A Sinister Purpose 2020

Hell Over Hammaburg 2020

Massive - Destination Somewhere

Review von Stormrider vom 21.05.2016 (1477 mal gelesen)
Massive - Destination Somewhere Da ist der Albumtitel doch tatsächlich mal Programm. "Destination Somewhere", das zweite Album der Australier, ist nämlich mitnichten eine wirklich schlechte Rock-Scheibe, aber das Ziel dieser musikalischen Reise ist irgendwie nicht so ganz eindeutig. Klar, das Fundament von "Destination Somewhere" ist der vom Blues beeinflusste Aussie-Pub-Rock, 'One For The Road' ist hierfür das Paradebeispiel auf dem Rundling. Daneben hat man aber auch eine Portion Hairspray Metal im Gepäck ('Made Of Stone'), so wie er zur seligen "Appetite For Destruction"-Zeit seine Spitze hatte, schaut mal kurz im SYSTEM OF A DOWN-Lager vorbei ('Circus'), will auch im modernen Classic Rock eine Duftmarke setzen ('Up In Smoke' erinnert mich teilweise an das bockstarke Debüt von HEAVEN'S BASEMENT) und vorsichtshalber wird auch noch den Gründervätern des Heavy Metal gedacht ('The Fall' hat fast schon Tony Iommi-Vibes. Alles in allem kann man MASSIVE also nicht vorwerfen, nicht abwechslungsreich zu sein. Dennoch schaffen es die Songs nicht, dauerhaft auf Rotation zu gehen - irgendwie fehlt den einzelnen Songs trotz der Abwechslung, die sie auf dem Album schaffen, nämlich die Langzeitwirkung, einfach dieses gewisse Etwas, was aus einem durchschnittlichen Song einen grandiosen Track macht.

Man kann "Destination Somewhere" problemlos auflegen und keiner, der mit Musik mit dem großen Überbegriff Rock etwas anfangen kann, wird etwas zu bemängeln haben. Denn die Songs sind technisch versiert umgesetzt, melodiös, druckvoll, wenn auch etwas zahnlos produziert und Sänger Brad Marr weiß mit seinem Timbre grundsätzlich auch zu gefallen. Dennoch wird am Ende vermutlich keiner schreien, dass man doch bitte sofort wieder auf Play drücken möge, wenn die knapp 40 Minuten mit dem leicht bluesigen, sehr smoothen und coolen 'Beaten Dog' (Anspieltipp!) ihren Ausklang finden. Dafür sind die Songs dann in Summe einfach doch zu beliebig und es fehlt ihnen dieses Quäntchen Aha-Effekt.

Nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt essentiell.


Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. One For The Road
02. Blood Money Blues
03. Sinking Ship
04. The Fall
05. Made Of Stone
06. Destination Somewhere
07. Up In Smoke
08. Circus
09. The Way It's Always Been
10. Beaten Dog
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 40:58 Minuten
VÖ: 22.04.2016

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

21.05.2016 Destination Somewhere(6.0/10) von Stormrider

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!