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The Defiants - The Defiants

Review von Elvis vom 14.05.2016 (2468 mal gelesen)
The Defiants - The Defiants Bei THE DEFIANTS handelt es sich um eine Mischung zwischen neuem Projekt und altbekannten Haudegen des melodischen Rocksektors. Wer sich auch nur ein bisschen mit Frontiers Records beschäftigt hat, weiß, dass Chef Serafino Perugino ein echtes Faible für alte Rockgrößen hat und auch gerne mal die ein oder andere Koryphäe zu einem neuen Projekt zusammenbringt. Das kann, muss man aber nicht zwangsläufig mögen. Wobei, qualitativ ist das selten verkehrt, was der italienische Vordenker sich so zurecht denkt ... und damit kommen wir zu THE DEFIANTS, die in diesem Zusammenhang doch ein bisschen spezieller sind.

Bruno Ravel und Rob Marcello kennt man ja vor allem von ihrer Arbeit mit DANGER DANGER, auch und gerade natürlich mit dem schwer vergleichbaren TED POLEY, einer der unbestritten größten Rampensäue des gesamten Rockbusiness. Wer sich noch erinnern kann, DANGER DANGER legten zuletzt 2009 mit "Revolve" ein grandioses Comeback-Album bei Frontiers Records hin. Die Band ist auch weiterhin fröhlich live ebenso wie TED POLEY solo aktiv und so gar es z.B. 2014 zum 25jährigen Bandjubiläum auch die ein oder andere Show im 1989er Original-Line-Up. Doch bei aller Liebe zu Mr. Poley: es gab ja auch noch eine andere Inkarnation von DANGER DANGER. Deren Sänger war für 12 Jahre und vier Alben bis zur Rückkehr des ursprünglichen Frontmanns Paul Laine. Und da DANGER DANGER ja sozusagen bei Frontiers mit einem weiteren Album seit 2009 nicht so recht aus dem Quark kommen - was läge näher, als das zweifelsohne große Potential der Beteiligten anderweitig zu nutzen? Und so haben wir nun THE DEFIANTS - quasi das zweite Line-Up von DANGER DANGER wiedervereint als Band und mit Van Romaine an den Drums. Man könnte sagen: wenn DANGER DANGER BLACK SABBATH feat. OZZY OSBOURNE wären, dann wären THE DEFIANTS sozusagen DIO-BLACKSABBATH bzw. die Neuauflage HEAVEN & HELL. Lange Rede, kurzer Sinn: THE DEFIANTS sind sozusagen ein älteres Line-Up von DANGER DANGER wiedervereint.

Und für diese Idee kann man Signore Perugino wirklich nur danken, denn die Herren haben wahrlich nichts verlernt! Fast eine Stunde lang gibt es elf Songs und ein Intro lang an sich alle Tugenden zu bestaunen, die DANGER DANGER auch ohne TED POLEY Applaus bescherte. Nicht nur, dass Paul Laine auch immer noch einen super Job hinlegt, das Songwriting passt auch weiterhin wie die Faust aufs Auge. Wer die Alben mit Mr. Laine mochte, der wird auch das selbstbetitelte Debüt von THE DEFIANTS mögen. Die Platte klingt im Prinzip so, wie man sich diese Inkarnation von DANGER DANGER im Jahr 2016 vorstellen könnte oder würde. Ok, ist ja im Prinzip auch wenig anderes, aber selbstverständlich ist es nicht. Muss ich erwähnen, dass auch die Produktion selbstverständlich passt? An sich nicht, oder?

Langes Review, kurzer Sinn: THE DEFIANTS machen alles richtig, und solange nicht die "regulären" DANGER DANGER ein weiteres Album raushauen, was mit "Revolve" auf einer Stufe steht oder überhaupt eines, dann können wir nur hoffen, dass wir nicht nur dieses Album von THE DEFIANTS bekommen. Ein wunderbares Album!

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Intro (Carillon's Theme)
02. Love And Bullets
03. When The Lights Go Down
04. Waiting On A Heartbreak
05. Runaway
06. Lil' Miss Rock 'n' Roll
07. The Last Kiss
08. Save Me Tonight
09. Take Me Back
10. We All Fall Down
11. That's When I'll Stop Loving You
12.Underneath The Stars
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 58:43 Minuten
VÖ: 15.04.2016

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14.05.2016 The Defiants(9.0/10) von Elvis

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