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The Mute Gods - Do Nothing Till You Hear From Me

Review von Judvine vom 17.02.2016 (1282 mal gelesen)
The Mute Gods - Do Nothing Till You Hear From Me Freunden des gepflegten Prog Rock ist Bassist/Sänger Nick Beggs (Steven Wilson, Steve Hackett) natürlich bekannt. Er hat sich jetzt mit Drummer Marco Minnemann (H-BLOCKX, Joe Satriani) und Keyboarder Roger King (Steve Hackett) zusammen getan und THE MUTE GODS gegründet, deren Debüt auf den hervorragenden Namen “Do Nothing Till You Hear From Me” hört. Für den Titel und den Bandnamen gibt’s schon mal ein paar Gummipunkte. Obwohl … unter den Proggern gibt es ja selten wirklich schlechte oder langweilige Titel.

Beim ersten Hören bin ich etwas nervös auf dem Stuhl hin und her gerutscht. Diese Keyboardlastigkeit, diese durchgewaschen-poppige Gesangsstruktur und dieser Hang zur ausufernden Arrangements haben mich erstmal nicht so eingekauft. Nicht, dass es unangenehm zu hören war. Mir haben nur Eier und Biss gefehlt. Die Platte kommt erstmal sehr verpoppt um’s Eck. Nach mehrmaligem Hören konnte ich dem spacigen, aber weichen Opener ‘Do Nothing Till You Hear From Me’ dann doch zugestehen, dass die smoothen Vocals zusammen mit dem infektiösen Groove im Kopf bleiben.

Überhaupt kommt mir die erste Hälfte der Platte etwas einfacher, etwas hookiger vor als der Rest, ohne dabei jedoch langweilig zu werden. So gibt es was für den Akustikliebhaber (‘Praying To A Mute God’), aber auch für den Rocker (‘Feed The Trolls’). Die zweite Hälfte von “Do Nothing Till You Hear From Me” kommt mir etwas verkopfter vor. So gibt es zum Beispiel ein Instrumental (‘In The Crosshairs’), das mit Melodien und Wandelbarkeit den Hörer wahlweise überzeugt oder überfordert.

Insgesamt schaffen THE MUTE GODS es, sowohl verkopft als auch verspielt zu klingen, was ich bei Proggies besonders schätze. Die Keyboardlastigkeit geht mir persönlich etwas auf den Zeiger, aber es gibt genug Leute, die sowas mögen. Also geht meine Hörempfehlung an alle, die gerne abgefahrene Musik hören und kein Problem damit haben, wenn es hier und da eher verspacet als verrockt klingt.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Do Nothing Till You Hear From Me
02. Praying To A Mute God
03. Nightschool For Idiots
04. Feed The Troll
05. Your Dark Ideas
06. Last Man On Earth (Bonus Track)
07. In The Crosshairs
08. Strange Relationship
09. Swimming Horses
10. Mavro Capelo (Bonus Track)
11. Father Daughter
Band Website: www.themutegods.com
Medium: CD
Spieldauer: 59:50 Minuten
VÖ: 22.01.2016

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