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Fortress Black - I.N.R.I.

Review von Opa Steve vom 28.12.2015 (2631 mal gelesen)
Fortress Black - I.N.R.I. Der Infoflyer verspricht Dunkelheit, Naturgewalt und Total Death. Ich muss gestehen, dass ich offenbar andere Interpretationen dieser Begriffe habe als die Attribute, die "I.N.R.I." auszeichnen. Da ich mich neuen Reviews in der Regel ohne Kenntnis des Begleitmaterials widme, war ich schon bei dem ersten Blinddurchgang verwundert, warum man sich heute mit statisch zusammengekleisterten Akkorden zufriedengeben muss. Vor allem der Titelsong bohrt sich direkt in den ersten beiden Hördurchgängen aufgrund seiner außerordentlichen Banalität in meine Hörnerven, während mein Verstand sich fragt, ob der deutsche Text vielleicht mehr Tiefgang bieten würde. Das Album kommt über die Grundprinzipien des düsteren Black Metals nicht hinaus und ist mit Ach und Krach eine Pflichtübung, wie man sie schon von unzähligen Nachwuchsbands der letzten 20 Jahre lieber schnell wieder beiseite gelegt hat. Ordentliche Ansätze finde ich lediglich im letzten Song 'The Poison Belt', der in puncto Geschwindigkeit und Harmonien wenigstens so etwas wie Dynamik versprühen kann. Diese Dynamik ist nämlich auf dem Großteil dieser Scheibe absolut Mangelware. Sie rotiert so unaufgeregt wie das Räderwerk eines Fahrstuhls, der seine Passagiere mit sanften Anfahrten und gleichförmiger Bewegung herz- und beinschonend einfach ins nächste Stockwerk bringen will. Das Bisschen an düsterer Post Metal-Atmosphäre in der Albummitte ('Lost Soul', 'Now I Lay Me Down') kann in all dieser Zahmheit zwar nochmal ein wenig hervorstechen, aber retten tut dies den ansonsten sehr austauschbaren und uninteressanten Black Metal auf "I.N.R.I." nicht wirklich.

Gesamtwertung: 4.0 Punkte
blood blood blood blood dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Endzeit
02. Leave Me Alone
03. Lost Soul
04. Now I Lay Me Down
05. I.N.R.I.
06. The Poison Belt
Band Website:
Medium: EP
Spieldauer: 20:16 Minuten
VÖ: 04.12.2015

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28.12.2015 I.N.R.I.(4.0/10) von Opa Steve

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