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Abigail Williams - The Accuser

Review von Eddieson vom 30.10.2015 (1489 mal gelesen)
Abigail Williams - The Accuser ABIGAIL WILLIAMS haben sich entwickelt. Mit jedem Album eine Stufe weiter und weiter und doch bleiben sie hier in Europa völlig unterbewertet. Angefangen mit symphonischem Black Metal in der Art von DIMMU BORGIR und etwas EMPEROR, hat man sich mit dem neuen Output wieder in eine neue Richtung entwickelt. Die symphonischen Klänge sind komplett gestrichen worden und auch die cleanen Gesangseinlagen, die auf früheren Alben zu finden waren, fallen auf "The Accuser" komplett unter den Tisch. Stattdessen konzentriert man sich hier auf mehr Raserei und mehr Gekreische.

Schon gleich der Opener 'Path Of Broken Glass' nimmt keine Gefangenen. Im Uptempo prügelt man sich durch die etwa 5-minütige Spielzeit, während dabei nach bester Black-Metal-Art gekreischt wird. Zwischendurch eingestreute Schreie voller Verzweiflung wirken gut platziert. 'The Cold Lines' geht dann sofort vom Gas und bietet ein leichtes Ambient-Gefühl. Ruhige Gitarren vermitteln ein leicht sphärisches Gefühl, welches dann aber gleich von 'Of The Outer Darkness' niedergeprügelt wird. Der etwas über 7 Minuten dauernde Song blastet sich ins Hirn, pausiert dort mit einem schönen, melodischen Mittelteil um sich dann langsam steigernd wieder in die Raserei zu begeben. 'Will, Wish And Desire' hat anfangs eine leicht rockige Note, geht dann aber auf sich ständig wiederholenden Melodien weiter, und verbindet sich nahtlos mit dem Nachfolger 'Godhead'. Eine Macht von einem Song. Erst nur die Gitarren, dann ein Blastbeat, der übergeht in ein Maschinengewehr von Doublebass und darüber legt sich eine erhabene Melodie. Der Song endet dann wieder in sphärischen Klängen und bildet ein absolutes Highlight des Albums. 'Forever Kingdom Of Dirt' geht dann wieder etwas ruhiger zur Sache und 'Lost Communion' ist dann wieder melodischer Black Metal, der ein wenig an TAAKE erinnert. Das Album-abschließende 'Nuummite' hätte für meinen Geschmack dann nicht noch unbedingt sein müssen.

Den Weg, den ABIGAIL WILLIAMS mit "The Accuser" eingeschlagen haben gefällt mir äußerst gut. Schöner, abwechslungsreicher und melodischer Black Metal, der sich aus den Fesseln der Symphonie befreit hat.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Path Of Broken Glass
02. The Cold Lines
03. Of The Outer Darkness
04. Will, Wish And Desire
05. Godhead
06. Forever Kingdom Of Dirt
07. Lost Communion
08. Nuummite
Band Website: www.myspace.com/abigailwilliams
Medium: CD
Spieldauer: 44:14 Minuten
VÖ: 30.10.2015

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