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Metal Allegiance - Metal Allegiance

Review von Eddieson vom 18.10.2015 (2790 mal gelesen)
Metal Allegiance - Metal Allegiance Projekte aus verschiedenen Musikern, sog. Supergroups, haben in der Metal-Szene eine große Tradition. Man denke da z. B. an PROBOT, welches damals von Dave Grohl ins Leben gerufen wurde. Nun gibt es mit dem plakativen Titel METAL ALLEGIANCE eine weitere Supergroup. Initiator und Songwriter von METAL ALLEGIANCE ist Mark Menghi, der vielen wohl eher unbekannt sein dürfte. Dafür hat er es geschafft eine Truppe zusammenzustellen, die sich wie das Who-is-who der Szene liest. Hier jetzt die komplette Liste der Beteiligten zu schreiben würde den Rahmen sprengen. Alleine die Stammband dürfte aber einigen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Da haben wir Dave Ellefson (MEGADETH) am Bass, Mike Portnoy (THE WINERY DOGS und ex-DREAM THEATER) am Schlagzeug und Alex Skolnick (TESTAMENT) an der Gitarre.

Den kraftvollen Opener bildet 'Gift Of Pain'. Eine mächtige Nummer, in der sich Skolnick und Gary Holt ein schickes Solo-Duell liefern. Troy Sanders ist bei 'Let Darkness Fall' an den Vocals. Der Song klingt wie eine moderne Mischung aus PINK FLOYD und MASTODON. Auch das folgend 'Dying Song' ist Sänger Phil Anselmo wie auf den Leib geschrieben. Leicht beeinflusst vom Southern Rock und Blues trieft der Song nur so vor Trauer, in dem die Stimme von Anselmo das Sahnehäubchen bildet. Chuck Billy von TESTAMENT prägt 'Can't Kill The Devil' und ein etwas ungewöhnliches Duett gibt es von DEATH ANGEL-Marc und LACUNA COIL-Christina in 'Scars'. Ebenfalls 'Wait Until The End' hat mit Doug Pinnick (KINGS X) und Jamey Jasta (HATEBREED, KINGDOM OF SORROW) eine merkwürdige Mischung. Wobei der HATEBREED-Sänger hier locker den Kürzeren zieht. Am wenigsten sagt mir hier 'Destination: Nowhere' mit TRIVIUMS Matt Heafey zu.

Das instrumentale 'Traingulum (I. Creation II. Evolution III. Destruction)' hätte vielleicht nicht unbedingt sein müssen, zumindest nicht in der Länge von knapp 8 Minuten, verlängert aber die Namedropping-Liste um einige Stellen. Beim abschließenden, schmissigen und flotten Rausschmeißer darf DEATH ANGEL-Marc noch mal ran und sein Organ unter Beweis stellen.

Deutlich wird hier bei METAL ALLEGIANCE, dass hier nicht lieblos irgendwelche Songs kreiert wurden, nur um eine Liste mit bekannten Namen abzuarbeiten. Die Songs sind allesamt stimmig und auf den jeweiligen Sänger zugeschnitten. Auch wenn man am Artwork etwas gespart hat, bekommt man für den Inhalt ordentlich, was geboten. So machen solche Kollaborationen Spaß und Sinn!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Gift Of Pain 5:51
02. Let Darkness Fall 7:00
03. Dying Song 6:35
04. Can't Kill The Devil 4:55
05. Scars 5:29
06. Destination: Nowhere 5:57
07. Wait Until Tomorrow 6:15
08. Triangulum (I. Creation II. Evolution III. Destruction) 7:44
09. Pledge Of Alegiance 6:17
Band Website: www.metalallegiance.com
Medium: CD
Spieldauer: 54:03 Minuten
VÖ: 18.09.2015

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