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The Arcane Order - Cult Of None

Review von Opa Steve vom 25.09.2015 (1472 mal gelesen)
The Arcane Order - Cult Of None Sieben Jahre ist es her, dass die Dänen THE ARCANE ORDER ihren letzten Longplayer "In The Wake Of Collisions" veröffentlicht hatten, der ein beeindruckendes Brett war und auch mich durchweg begeisterte. In diesen sieben Jahren hätte man erwarten können, dass sich THE ARCANE ORDER ihren Platz in der Metalwelt erspielen könnten, aber leider blieben sie mehr oder weniger ein Geheimtipp. Nun - für mich fast überraschend - ist der dritte Longplayer in den Startlöchern. "Cult Of None" nennt sich das neue Werk und bietet wieder einen sehr verstörenden Sound zwischen Postcore-Klangteppichen und wilden Gitarrenkaskaden, getrieben von aggressiven und manchmal rasend schnellen Drums. Lediglich die erkennbaren Black Metal-Einflüsse des letzten Albums haben sich etwas verringert, dafür aber auch noch die modernen Thrash/Metalcore-Wurzeln des Debüts. Letzteres ist eine begrüßenswerte Entwicklung, die Black Metal-Zutaten wie grelle Shred-Riffs hätten sie gerne doch noch öfter einrühren können. Nichtsdestotrotz erkennt man die Band wieder mal vom ersten Ton an. Wobei "Ton" dem Sound von THE ARCANE ORDER nicht gerecht wird. Zu vielschichtig agieren sie. Mixen zarte Akustikgitarren zu krachenden Stack-Sounds, untermalen es mit Keyboards und filigranen Leads und übertönen es mit kraftvoll gespielten Killer-Drums. So entsteht zu den ausgedehnten und düsteren Kompositionen ein ganz eigener Stil, zu dem das Gebrüll von Kasper Thomsen (Ex-RAUNCHY) nur all zu gut passt. Wer mit "In The Wake Of Collisions" warm wurde, der wird sich bei Songs wie 'Waves Of Trance' auch 2015 sofort wiederfinden. Insgesamt ist die Scheibe genauso wie ihr Vorgänger ein Spätzünder - was nicht zuletzt daran liegt, dass die Musik äußerst unbequem ist und den Hörer mit Sinneseindrücken nur so überhäuft. Vor lauter Details, vor lauter Energie und Apokalypse, muss man manchmal den Song dahinter erst erfassen. Und das braucht seine Zeit. Aber wenn man sich durch dieses Dickicht gekämpft hat, wird man von einer Scheibe belohnt, die ein enormes Energielevel aufweist und bei der man ständig den Eindruck hat, einer Reizüberflutung wie bei einem epischen Trip ausgesetzt zu sein.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Reviver
02. Exo Reign
03. Ahamb
04. Void Maker
05. Waves Of Trance
06. Faith Eater
07. Hesperian
08. Sun Grave
Band Website: www.thearcaneorder.net
Medium: CD
Spieldauer: 58:20 Minuten
VÖ: 25.09.2015

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Reviews

25.09.2015 Cult Of None(8.5/10) von Opa Steve

21.01.2008 In The Wake Of Collisions(9.0/10) von Opa Steve

01.11.2006 The Machinery Of Oblivion(6.0/10) von Lord Fubbes

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