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Bullet For My Valentine - Venom

Review von Mandragora vom 21.09.2015 (2030 mal gelesen)
Bullet For My Valentine - Venom Interessant, mir war zwar bewusst, dass es BULLET FOR MY VALENTINE gibt, bisher habe ich jedoch keine Berührungspunkte gehabt und so war ich bei der Recherche beeindruckt, dass es zu dem neuesten Output der Waliser - "Venom" - bereits einen eigenen Wiki-Eintrag gibt. Respekt, sowas ist mir bisher nicht über die Füße gelaufen. Aber auf zur Musik ...

Musikalisch wird hier Metalcore mit einem großen Drift in den Mainstream geboten. So werden neben einigen Metaleinflüssen auch Einschläge aus dem Alternative deutlich und neben härteren geshouteten Passagen wird hauptsächlich auf den Einsatz von Clean-Vocals gesetzt. Melodische Gitarren, gepaart mit derben Riffs, melodischer Gesang gekoppelt mit emotionalem Geschrei, das ist es, was BULLET FOR MY VALENTINE hier abliefern. Dabei wird kein Klischee ausgelassen aber andererseits auch eingängiger Stoff geboten, der teilweise gut auch im Radio laufen könnte. Ich bin mir nicht sicher, ob es die Emo-Szene noch in demselben Umfang gibt, wie noch zu meinen Studienzeiten, aber textlich werden hier alle Szene-Klischees bedient - Hut ab.

Nach der nicht so gut angenommenen Veränderung in den letzten Jahren wird mit "Venom" auch vom Namen her auf das Erstlingswerk "Poison" zurückgeschaut und dessen Aspekte werden aufgegriffen, so hätte 'Paria' - um ehrlich zu sein auch der einzige Song, der nachhaltig bei mir hängen geblieben ist - auch gut zu "Poison" gepasst. So zumindest die Einschätzung meines Mannes, der sich überraschend als Kenner entpuppt hat. Das spezifische Riffing findet jedenfalls seinen Einsatz, auch wenn die Songs nicht mehr so erdig klingen.

Ich bin etwas zwiegespalten, denn besonders innovativ klingen die Songs auf "Venom" nicht, sind aber durch ihre Power, den treibenden Sound und den oftmals eingesetzten und angenehmen Klargesang sehr gefällig. Die Mischung ist daher modern, frisch und gut zu hören, bietet aber nichts Neues oder besonders Hervorstechendes. Das größte Metalalbum des Jahres ist "Venom" eindeutig nicht, aber es ist doch ein gehaltvolles Album mit einigen Stärken.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. V
02. No Way Out
03. Army Of Noise
04. Worthless
05. You Want A Battle? (Here's A War)
06. Broken
07. Venom
08. The Harder The Heart (The Harder It Breaks)
09. Skin
10. Hell Or High Water
11. Pariah
Band Website: www.bulletformyvalentine1.com
Medium: CD
Spieldauer: 41:05 Minuten
VÖ: 14.08.2015

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