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End Of Days - Dedicated to the Extreme

Review von Souleraser vom 24.04.2005 (2633 mal gelesen)
End Of Days - Dedicated to the Extreme 1999 versammelten sich drei muntere Gesellen, namentlich Frank, Kevin und Thorsten, um END OF DAYS zu gründen. Das Schicksal meinte es gut mit ihnen und so durfte die Band schon im Jahr 2000 Bühne und Fans für die legendären RYKER'S anwärmen.
Nach einer 3-Track-EP (1999) und der Mini-CD "Hate Anthems" (2003) stellt "Dedicated to the Extreme" jetzt das erste Studioalbum und die erste Full-Length-Veröffentlichung der Band dar.

Weil der Promo-Waschzettel bei den Bands, mit denen EOD die Bühne teilten, unter anderem HATEBREED, EARTH CRISIS, MADBALL, HEAVEN SHALL BURN und einige andere listet, hatte ich mir hier eigentlich ordentlich derben Hard-/Metalcore erwartet. Weit gefehlt! "Dedicated to the Extreme" klingt so, als hätte sich jemand die Mühe gemacht, Florida nach Bottrop zu holen - Death Metal der knüppeligen Sorte. Auch nach mehrmaligem Hören der Scheibe suche ich noch weitestgehend vergeblich nach deutlichen Core-Einflüssen.

Das Zielpublikum sollte also vielleicht direkt neu gesucht werden, denn wer hier - selbst härteren - Metal- oder Hardcore erwartet, der wird fast unweigerlich... sagen wir "überrascht" werden. Ohne Zweifel versteht die Band ihr Handwerk, aber dieses Handwerk heißt ganz klar Knüppel-Death mit größtenteils Grunzvocals. Selbst abzüglich der Enttäuschung darüber, dass ich Metalcore erwartet und Knüppeldeath bekommen habe, kann mich dieses Album nicht überzeugen. END OF DAYS liefern eine solide aber keineswegs begeisternde Vorstellung ab. Die Songs zockeln - bzw. angesichts des Tempos wohl eher "zischen" - nur so an einem vorbei, ohne sich irgendwie im Gehörgang festzufressen oder das Bedürfnis zu wecken, einen der Songs direkt noch mal zu hören.

Produziert wurde das ganze von Jacob Bredahl (HATESPHERE) und gemastered in Tue Madsens Ant Farm Studios. Namen, die schon für Qualität bürgen und in diesem Fall nicht zu viel versprechen. Der Sound ist düster und derb, dennoch klar und störungsfrei.

Nicht nur angesichts dessen, dass es sich bei diesem Album um das Erstlingswerk der Band handelt, sehe ich bei diesem Album keine höhere Wertung als 7.5 Punkte. Das Gebotene ist solide aber sicherlich keine Glanzleistung. Es sind positive Tendenzen erkennbar, die aber noch ausgearbeitet werden wollen, um wirklich ganz vorne mitspielen zu können. Das Album sei allen ans Herz gelegt, die wirklich derben Hard- und Metalcore mögen, sowie allen, die sich für stiloffenen Knüppeldeath begeistern können. Ein tendenziell positiv stimmendes Album einer jungen, deutschen Nachwuchsband.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1.Intro
2.Dedicated To The Extreme
3.March Of The Hollow
4.Nothing But Disgust
5.Savage Redemption
6.Unbreakable
7.Inside I Burn
8.Worthless
9.Sleepless Sorrow
10.Turned To Death
Band Website: www.end-of-dayz.net
Medium: CD
Spieldauer: 38:04 Minuten
VÖ: 25.04.2005

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24.04.2005 Dedicated to the Extreme(7.5/10) von Souleraser

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