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Ravage - Get Fucking Slaughtered

Review von Opa Steve vom 13.04.2005 (3158 mal gelesen)
Ravage - Get Fucking Slaughtered Hier schwebt der Geist des puren, unverfälschten Teutonen-Thrash'n'Speeds, Leute! Triggerfreie und ehrliche Produktion, und dazu heiseres Gekrächze! Musik aus der Zeit, bevor Eiergesang und Powermetal erfunden wurden. Die Düsseldorfer schreddern garantiert trendfrei ein Hochgeschwindigkeitsriff nach dem anderen durch die Amps. Wenn mal der Fuß vom Gaspedal genommen wird, dann nur, um ein paar richtige Headbanger-Midtempopassagen einzustreuen.

Die Mucke kommt böse rüber, ohne sich modernen Klischees zu bedienen. Der Sound ist alles andere als künstlich, und so klingen die Amps noch richtig nach Amps, die Drums nach Fellinstrumenten, und der Shouter braucht auch keine Effekte, um vollen Einsatz zu bringen. Darauf gebe ich den Bleeding-Handmade-Award des Monats! Besonders ins Auge sticht die Tempofreude der Bande. Daniel und Demian streiten sich um die meisten Anschläge pro Sekunde, und Drummer Dennis scheut weder heftigsten Doublebass-Einsatz noch die Zerlegung der Snare durch gnadenloses Blastgehämmer. Die einfallsreichen Variationen des Drumgeballers findet man bei heutigen Kapellen in dieser Form leider viel zu selten. Auch dieses authentische Spiel gibt den Songs das richtige Feeling, die nötige Portion Aggression, und vor allem klingt es so einfach heftiger, als die heute so oft bis zur Seelenlosigkeit korrigierten MIDI-Spuren.

Bei diesem Album werden Progfans, Orkus-Leser, Baseballkappenträger, Coreler und Freizeitmetaller missmutig die Nase rümpfen. Wer aber heute noch nicht genug von Nieten, Ketten und Gurten bekommen kann, wer gern mal ein Bier über's ausgeblichene Metal-Shirt kippt, wer's in allen Lebenslagen krachen lässt, Balladen hasst und wem seine Matte heilig ist: dieses Album ist 100% für euch! Bei einem Alter von gerade mal Anfang 20 sind diese Jungs durch eine gute Metal-Schule gegangen.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
Introduction
Get Fucking Slaughtered
Havoc Command
Nuclear Storm
Holycaust
Devilish Strike
Riddled
Vow Of Desecration
Into Your Demise
Blazing Chaos
Bloody Revenge
Band Website: www.totalravage.de
Medium: CD
Spieldauer: 35:00 Minuten
VÖ: 14.01.2005

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13.04.2005 Get Fucking Slaughtered(7.0/10) von Opa Steve

08.03.2009 Violent Offense(7.0/10) von des

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