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SpitFire - Welcome To Bone City

Review von Wulfgar vom 05.06.2015 (1764 mal gelesen)
SpitFire - Welcome To Bone City SPITFIRE sind ein Trio aus München, welches sich dereinst dem Rock verschrieb. Aber nicht irgendeiner weichgespülten Schrammel-Variante, sondern dem kernigen Arschtrittrock, der auch mal einen guten Schuss Metal, Punk oder Rockabilly verträgt. Aus diesen Zutaten kochen sich die drei bayrischen Feuerspucker ihr schmackhaftes Süppchen zusammen. Dieses verpacken Sie auf ihrer zweiten Scheibe "Welcome To Bone City"

Gut, so wirklich was Neues ist dieser Ansatz jetzt nicht, aber wer kann das heutzutage noch ernsthaft von seiner Mucke behaupten? Immerhin macht der rotzige Rock auf den ersten, zweiten und auch dritten Horcher erst mal einen Haufen Spaß. Griffige Riffs, rauchiger Gesang, treibende Drums. Alles da. Am besten wirkt die Musik wohl dann, wenn man gerade im Begriff ist, jede Menge Alkoholika zu sich zu nehmen. Kurz und gut: intellektueller oder gar musikalischer Anspruch, ist jetzt nicht der Acker, den SPITFIRE bestellen, sondern eher die pure Freude daran, sich es mal wieder so richtig dreckig zu geben. Da fällt dann auch gar nicht mehr so sehr ins Gewicht, dass innerhalb eines begrenzten Genres natürlich auch die Variabilität früher oder später auf der Strecke bleibt. Das gilt sowohl musikalisch wie auch textlich. Auszug gefällig? "I'm the lightnig and the thunderstorm. I'm the killer of the unicorn." ('Motorman'). Was genau jetzt ein Einhorn mit dem Motorenmann zu tun hat und warum es letztendlich den Tod verdiente, erschließt sich aus dem restlichen Text leider nicht. Eine Abwechslung von der allgegenwärtigen Rock-Keule kommt nur sporadisch mal zu Gehör, wie z.B. in 'Battlefield', in dem zusätzlich eine gute Portion Southern Rock verarbeitet wurde. Ansonsten, wie gesagt, kaum Abwechslung. Allerdings muss man die saucoole Coverversion des Top Gun Klassikers 'Dangerzone' noch lobend erwähnen, für die es definitiv einen Extrapunkt gibt.

Trotz des einen oder anderen Kritikpunktes bleibt das Gesamtwerk "Welcome To Bone City" eine kurzweilige Angelegenheit, die von Anfang an gut ins Ohr geht. Will man ein Minimum an Tiefgang ist man eben an der falschen Adresse. Jedem gestandenen Rocker kann ich die Scheibe ohne Vorbehalt empfehlen. So, das wäre es für heute. Cheers, euer Wulfgar

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Welcome To Bone City (Intro)
02. Here We Go
03. Too Young To Die#
04. Queen Of The Night
05. Bone City Radio
06. Fall From Grace
07. Motorman
08. Battlefiled
09. Hell & High Water
10. Bridges Burned
11. Last Gang In Town
12. Take Me Home
13. Dust And Bones
14. Desperado
15. Dangerzone
Band Website: www.spitfire-rock.de/
Medium: CD
Spieldauer: 47:38 Minuten
VÖ: 10.04.2015

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