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Larceny - Into Darkness

Review von Opa Steve vom 14.05.2015 (2468 mal gelesen)
Larceny - Into Darkness LARCENY verhalten sich auf dem neuen Longplayer nach Abgang der Sängerin wie ein Chamäleon und bedienen sich aus verschiedenen Schubladen, deren Zutaten sie gleichermaßen überraschend wie passend zusammenfügen. Viele Elemente sind dem Thrash und ein bisschen dem Melodic Death entnommen, denen aber immer wieder sehr traditionelle Heavy-Spielarten zu Grunde liegen. Gerne dürfen das Riffing und die Twin-Guitars auch mal bisschen kauzig wirken wie in 'Limbus', welches auch bisschen um den Punkt herum dudelt, aber auch im Opener 'Detour To Hell' (early 80s "in hart"). Letzterer ist irgendwie gar nicht catchy und in meinen Augen als Opener schlecht gewählt (auch wenn er auf dem Promo-Flyer als Anspieltipp genannt wird). Richtig geil werden LARCENY aber, wenn sie urplötzlich in starke Pagan/Black-Hymnen einbiegen, was sie für die Refrains immer wieder gerne tun. Plötzlich wird das Headbanger-Geriffe zur Nebensache und voller Inbrunst und Pathos hauen sie so richtig geile Gänsehaut-Melodien raus, die vor allem von den Vocals getragen werden. Klampfer Oli sollte viel öfter zu diesem Stil greifen, denn seine Stimme hat einen absoluten Wiedererkennungswert. Man meint fast, es wäre eine heisere Rock'n'Roll-Lady am Mikro, da seine Stimme verhältnismäßig hell wie rau klingt. Das passt bei den Gesangslinien von 'No Surrender' wie die Faust auf's berühmte blaue Auge, aber auch in 'Afterlife' oder dem schnellen 'Hold The Last Light' (unbedingter Anspieltipp!) zaubert die Bands solche Parts aus dem Hut, bei denen sich auch endlich die Keyboards songdienlich einbringen. Diese Akzente sind die Zutat, die LARCENY einen ganz eigenen Stil verpassen, der auch Wiedererkennungswert hat. Bisschen weniger Thrash, bisschen mehr von diesen Melodiemustern (gerne auch flott!) und sie hätten ihre perfekte Nische gefunden. Aber auch auf dem Weg dorthin bleibt "Into Darkness" ein ordentliches Album, welches insgesamt eine absolute Daseinsberechtigung hat und man schon vorsichtig von einem vielversprechenden Newcomer sprechen kann.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Detour To Hell
03. Afterlife
04. Into Darkness
05. No Surrender
06. Limbus
07. Hold The Last Light
08. I Will Rise
09. Gunpowder Night
10. My Fall
11. End Of Lies
Band Website: www.larceny.de
Medium: CD
Spieldauer: 47:14 Minuten
VÖ: 30.04.2015

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14.05.2015 Into Darkness(7.0/10) von Opa Steve

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