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Faceshift - All Crumbles Down

Review von RJ vom 10.05.2015 (1723 mal gelesen)
Faceshift - All Crumbles Down FACESHIFT sind bisher ein unbeschriebenes Blatt. 2005 gegründet wurde das Debüt der Schweden auf den Namen "Reconcile" getauft und in 2007 veröffentlicht. Danach war erst einmal Funkstille, bis man vor drei Jahren die Single 'A New Beginning' herausbrachte. Der Neubeginn ließ dann noch einmal drei Jahre ins Land ziehen, bis das aktuelle Album das Licht der Welt erblickte. Doch keine Sorge, beide Stücke der Single sind auch auf "All Crumbles Down" enthalten.

Wenn ich mir die Promomitteilung zu dieser Veröffentlichung durchlese, frage ich mich, warum ich eigentlich noch eine Rezension schreiben muss, hat es doch bereits namhafte Vertreter aus der Musikergilde gegeben, die mehr als nur lobende Worte für "All Crumbles Down" gefunden haben. "Melodien, die Arsch treten" (Michael Eriksen von CIRCUS MAXIMUS) über "Großartiger Stoff" (Richard Evensand von SOILWORK) bis hin zu "Ein Musskauf für Metal und Hard Rock-Fans", meint Mike LePond (SYMPHONY X). Weitere hochlobende Töne von Snowy White (u. a. KING DIAMOND) und Thomas Youngblood (KAMELOT) setzen der Lobhudelei noch die Krone auf. Da kann ich mich eigentlich nur kampflos ergeben und die Rezensentenwaffen strecken, die 10 zücken und zur Tagesordnung übergehen.

Doch nix da, einschüchtern gilt nicht, auch wenn ich den warmen Begleitworten der oben genannten Herrschaften eigentlich nichts mehr hinzufügen kann. Abgesehen von meinem eigenen Eindruck. Und der ist da nicht ganz so euphorisch, auch wenn ich den oben genannten Lobrednern nicht gänzlich widersprechen möchte. Ja, die Schweden lassen es ordentlich krachen und riffen, was das Zeug hält. Meine erste Assoziation, um eine bessere Einordnung zu ermöglichen, war COMMUNIC, die mit ihrem Progressive Power Metal musikalisch ein ähnliches Rezept verfolgten und zwei recht ordentliche Alben herausbrachten, bis ihnen anscheinend die Ideen ausgingen. FACESHIFT schwimmen da etwas im Fahrwasser, können mich nicht so überzeugen und wissen doch zu gefallen. Der Gesang ist über jeden Zweifel erhaben und der melodische Groove haut rein wie Bolle, dazu wird noch alles an Abwechslung aufgefahren, was die normale Klaviatur so hergibt. Zudem hat die Scheibe auch noch Entwicklungspotenzial, weil man sich mit weiteren Umläufen noch besser reinhören kann und von den Schweden förmlich an die Wand gedrückt wird. Mit Hits wie 'Pieces' oder den als Rausschmeißer-Ballade konzipierten Titeltrack bewegen die Stockholmer auch deutlich über den Schnitt stehendes Material. Die 10 kann ich hier nicht gleich zücken, aber 8,5 sind doch auch eine amtliche Aussage, oder? Übrigens stehen auf der Homepage der Band beide Alben für eine Hörprobe zur Verfügung! Ihr habt jetzt also keine Ausreden mehr.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Betrayed
02. The Lie
03. Pieces
04. A New Beginning
05. Someone To Be
06. Of Dignity And Shame
07. Awaken
08. Painted Life
09. Stand Alone
10. On The Inside
11. When All Crumbles Down
Band Website: www.faceshiftband.com/
Medium: CD
Spieldauer: 50:34 Minuten
VÖ: 13.04.2015

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