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Full Devil Jacket - Valley Of Bones

Review von Mandragora vom 09.05.2015 (1415 mal gelesen)
Full Devil Jacket - Valley Of Bones Heute hatte ich nach langer Zeit mal wieder ein Aha-Erlebnis bei der Bemusterung eines neuen Silberlings. Verantwortlich dafür sind Leadsänger Josh Brown, Keith Foster am Schlagzeug, Moose Douglass am Bass und Paul Varnick an der Gitarre - oder kurz FULL DEVIL JACKET.

Es ist kaum zu glauben, dass die vier Jungs aus Tennessee mit "Valley Of Bones" erst ihr zweites Album veröffentlichen. Die von Justin Rimer (12 STONES) produzierte Scheibe klingt derart mitreißend, eingängig, einprägsam und dynamisch, dass man meinen könnte, die Jungs würde seit Jahren nichts anderes tun als zusammen abzurocken. Tatsächlich begann die Bandgeschichte fulminant und schon in ihren Anfangstagen tourte die Band unter anderem mit NICKLEBACK, CREED, SLIPKNOT und SLAYER. Sie gehörte zum Billing des Woodstock 99-Festivals, hatte einen Videoclip auf MTV-Rotation und erfolgreiche Singles in den Hard Rock-Charts. Dies alles endete 2002 schlagartig als Leadsänger Josh Brown während der Tour mit CREED eine Überdosis Heroin nahm, an der er beinahe gestorben wäre.

Jetzt, über 10 Jahre später treten FULL DEVIL JACKET wieder auf den Plan und zeigen dem geneigten Hörer so richtig, was es heißt abzugehen. Die Songs weisen oftmals balladeske Strukturen auf, rocken richtig ab und geben, mit ihren zum Teil doch sehr tiefsinnigen Texten, die man gut auf Fronter Josh anwenden kann, doch zu denken. Einen Einfluss auf das Songwriting hatte, neben den traumatischen Erlebnissen um Josh und dessen Rekonvaleszenz, mit Sicherheit auch der Tod des ehemaligen Gitarristen der Band Michael Reaves, der 2011 an Krebs starb und Keith und Josh dazu brachte, FULL DEVIL JACKET wiederzubeleben um die Erinnerung an Reaves zu erhalten. Dessen Krankheit hatte überhaupt erst die erste Reunion ausgelöst, da FULL DEVIL JACKET zunächst zu aus dem Grund wieder zusammengekommen war um für den James Michael Reaves Medical Expense Fund zu sammeln.

Nun aber zurück zum Musikalischen: Garniert mit treibenden, mitreißenden Grooves und ab und an einer Portion Rotz, zeigen die Jungs was in ihnen steckt. Sie nehmen dabei keine Rücksicht auf die Wechsel zwischen harten und ruhigeren Songs, so kommt etwa 'What If I Say' noch butterweich daher, während schon 'Blood Of The Innocent' wieder ordentlich austeilt. Einheitsbrei sucht man hier vergebens, die treibenden Riffs nehmen dich mit, die teilweise doch dreckigen, manchmal auch sehr weichen Vocals packen dich, die Power hinter den Songs ist deutlich spürbar und alleine der Groove des Albums zieht dich mit.

Insgesamt bieten FULL DEVIL JACKET hier eine sehr gute Leistung, die viele Hörer ansprechen dürfte. Hier wird hochqualitativer, handwerklich guter und abwechslungsreicher Alternative Metal geboten, der sich auf dem Weg zur Massentauglichkeit bewegen dürfte. Für mich persönlich hätten es ruhig ein paar mehr der härteren Songs sein dürfen - aber was nicht ist kann ja noch werden...

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Killers
02. Valley of Bones
03. 7X Down
04. The Moment
05. We Got the Love
06. What If I Say
07. Blood of the Innocent
08. Picturebox Voodoo
09. Paper Crown
10. August
11. Time In The Flames (EU Bonus)
Band Website: http://www.fulldeviljacket.net/
Medium: CD
Spieldauer: 43:49 Minuten
VÖ: 11.05.2015

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09.05.2015 Valley Of Bones(9.0/10) von Mandragora

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