Letzte Reviews





Festival Previews
Rockhard Festival 2019

Rockharz Festival 2019

Festival Reviews 2019
A Sinister Purpose 2019

Hell Over Hammaburg 2019

Lucifer - Anubis

Review von Dweezil vom 06.04.2015 (1225 mal gelesen)
Lucifer - Anubis Nachdem Sängerin Johanna Sadonis letztes Jahr die gerade durchstartenden THE OATH aus etwas nebulösen Gründen zu Grabe trug, entstanden LUCIFER. Musikalisch geht es sehr ähnlich zu wie bei der Vorgängerband der blonden Berlinerin. Klassischer 70er Jahre Doom mit leicht psychedelischen Schlenkern, aber einer äußerst dunklen und schweren Grundatmosphäre. Diese Vorab-Single deutet das Potential der Band sehr gut an, allerdings werden auch die Grenzen dieses Genres deutlich. So ist der Titelsong bzw. die A-Seite 'Anubis' doch schwer von BLACK SABBATH 'inspiriert', obgleich natürlich mit einer ganz eigenen Note versehen. Ohne SABBATH Zitate geht es in diesem Stil wohl auch nicht. Davon ab ist 'Anubis' ein schön groovender Song mit ausladendem Solo-Jam, angereichtert durch Sadonis mal einfühlsame, mal sphärisch entrückte Vocals. Ein verdammt authentischer, butterweicher und warmer Analog-Sound tun ihr Übriges, um einen daran zweifeln zu lassen, ob man hier nicht gerade ein bis jetzt verschollenes Tape von etwa COVEN hört.

Die B-Seite 'Morningstar' ist ein sehr unaufgeregter Song, bei dem vor allem die Stimme der Frontfrau im Mittelpunkt steht. Durch das langsame Tempo und die teils ohne viel Verzerrung auskommenden Gitarren erinnert 'Morningstar' an die letzte JEX THOTH Scheibe, ohne jedoch ganz die Widerhakenhooks rekreieren zu können. Dennoch ein klasse Begleitsong zur Crowley oder Lovecraft Lektüre vor dem heimischen Kaminfeuer. Obgleich es schade ist, dass THE OATH so verfrüht das Handtuch geworfen haben, können Fans der Band beruhigt sein, dass die LUCIFER full-length Scheibe wohl niemanden enttäuschen wird. Sadonis hat u.a. Mitglieder von ANGEL WITCH und CATHEDRAL um sich geschart um das Album zu schreiben und aufzunehmen. Hoffen wir nur, dass sie es mit diesem Projekt etwas länger aushält, denn sie hat allemal das Zeug dazu die führenden Femme Fatales der Szene, z.B. JEX THOTH oder BLOOD CEREMONY herauszuforden.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Anubis
02. Morningstar
Band Website: http://www.facebook.com/luciferofficial
Medium: CD
Spieldauer: 9 Minuten
VÖ: 16.02.2015

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

06.04.2015 Anubis(7.0/10) von Dweezil

18.06.2015 Lucifer I(7.0/10) von Eddieson

01.07.2018 Lucifer II(10.0/10) von Lethian

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Glitter Wizard - Opera Villains

Schaut mal!