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A Forest Of Stars - Beware The Sword You Cannot See

Review von Krümel vom 25.03.2015 (2383 mal gelesen)
A Forest Of Stars - Beware The Sword You Cannot See Drei Jahre nach ihrem letzten Werk beehren uns die Briten mit einem neuen Release, welchem man den unheilvollen Namen "Beware The Sword You Cannot See" gegeben hat. Wer den Vorgänger kennt, weiß genau, dass man sich die Musik von A FOREST OF STARS ganz genau und bewusst anhören muss. Denn wie auch schon damals auf dem dritten Longplayer macht es einem die Band mit den elf neuen Stücken erneut nicht einfach, einen direkten Zugang zu dem Material zu finden. Denn der mit ungewöhnlichen Elementen und Folk-Parts angereicherte Dark/Black-Metal klingt wieder sehr mysteriös und wie auf bewusstseinserweiternden Substanzen. Wird man zu Beginn des Openers 'Drawing Down The Rain' mit den folkartigen Violinen noch fast auf eine falsche Fährte geführt, merkt der Hörer spätestens bei den einsetzenden Blastbeats und dem keifenden Gesang, dass er es hier mitnichten mit weichgespülten, einfach gestrickten Kompositionen zu tun hat. Im Gegenteil - es fällt im Laufe der fast einstündigen Spielzeit auf, dass die Strukturen trotz der oftmals sehr schönen Melodieführung tatsächlich noch einen Tick progressiver und somit eigenständiger ausgefallen sind. So ist z. B. vor allem 'Virtus Sola Invictus' recht sperrig und gewöhnungsbedürftig. Alle Stücke auf "Beware The Sword..." entfachen ein Wechselbad an Gefühlen; einerseits vermitteln die dunkel-melodischen Parts - in denen auch Klargesang eingesetzt wird - eine Art Wärme und Geborgenheit, nur um im nächsten Moment mit schwarzmetallisch-kalten Elementen eisige Schauer über den Rücken zu jagen. Besonders gelungen ist hier 'Pawn On The Universal Chessboard', welches aus sechs Teilen besteht; einzelne Songs mit eigener Stimmung, die aber logischerweise zusammen gehören und aufeinander aufbauen.

Vergleichen kann man die Musik von A FOREST OF STARS mit anderen Interpreten eigentlich schwerlich, aber kennt man die früheren Werke, merkt man deutlich den merklichen Schritt nach vorne. Sowohl (wie oben bereits beschrieben) im kompositorischen Sinne als auch was den insgesamt ausgewogenen Sound betrifft. Dieser war bezogen auf die Black Metal-Parts bei der letzten Veröffentlichung noch deutlich zu beanstanden. Das hat sich jetzt zum Glück geändert und so wurde zwar die frostige Atmosphäre gut eingefangen, aber nichts klingt künstlich oder steril.

Fazit: "Beware The Sword You Cannot See" ist genauso ungewöhnlich wie spannend und intensiv. Die Bruderschaft ist also zurück und A FOREST OF STARS bleiben faszinierend und laden ein, sich konzentriert mit ihrer Musik zu befassen. Ich kann nur empfehlen, dass Interessierte hier mehr als nur ein Ohr riskieren sollten.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Drawing Down The Rain
02. Hive Mindless
03. A Blaze Of Hammers
04. Virtus Sola Invicta
05. Proboscis Master Versus The Powdered Seraphs
06. Pawn On The Universal Chessboard Part I: Mindslide
07. Pawn On The Universal Chessboard Part II: Have You Got A Light, Boy?
08. Pawn On The Universal Chessboard Part III: Perdurabo
09. Pawn On The Universal Chessboard Part IV: An Automaton Adrift
10. Pawn On The Universal Chessboard Part V: Lowly Worm
11. Pawn On The Universal Chessboard Part VI: Let There Be No Light
Band Website: www.aforestofstars.co.uk/
Medium: CD
Spieldauer: 59:19 Minuten
VÖ: 27.02.2015

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