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Ecnephias - Ecnephias

Review von Krümel vom 03.03.2015 (2552 mal gelesen)
Ecnephias - Ecnephias Auch im sonnigen Italien kann man düstere Musik machen. Bereits 1996 von Bandkopf Mancan ins Leben gerufen, huldigten ECNEPHIAS zunächst dem angeschwärzten Death/Doom. Das erste musikalische Lebenszeichen erschien aber erst 2005. Aktuell hat die Band das fünfte Langeisen, auf dem sie sich heutzutage eher dem gothicartigen Dark Metal widmet. Als Referenz gibt der Fünfer dabei beispielsweise MOONSPELL oder ROTTING CHRIST an. Und tatsächlich, das Werk mutet wie eine Mixtur aus diesen beiden an. Aber kann die Truppe dem Vergleich standhalten?

Das Intro 'Here Begins The Chaos', das anfangs eine leicht orientalische Melodik besitzt, klingt schon mal nicht schlecht. Beim ersten Hördurchlauf fühlte ich mich gleich "heimisch". Denn die Songs erinnern wirklich in großen Teilen an MOONSPELL. Das liegt nicht nur an den eingängigen Melodien, sondern auch an dem durchaus sympathischen südeuropäischen Akzent von Fronter Mancan. Oftmals könnte man seine Stimme mit dem Organ von Fernando Ribeiros verwechseln; so sehr ähneln sie sich in Stimmfarbe und Aussprache. Aber auch ROTTING CHRIST-Anleihen sind deutlich herauszuhören. Bei 'Lord Of The Stars' hat man den Eindruck, als stünde Sakis Tolis hinterm Mikro. Überhaupt könnte dieses Lied gut und gerne eines der Griechen selbst durchgehen - wenn auch in einer gemäßigteren Version. Allerdings kommen die ECNEPHIAS-Kompositionen insgesamt weniger bombastisch rüber und sind auch nicht so ausgereift, wie die ihrer portugiesischen bzw. griechischen Kollegen. Ebenso hat man dem Sound ein zu trockenes Gewand verpasst. Da fehlt irgendwie die Tiefe. Und genau das ist der Knackpunkt der Italiener. Es passiert irgendwie nichts Weltbewegendes. 'Wind Of Doom' mit seinen Plastikdrums und der gelangweilten Atmosphäre entpuppt sich gar als ziemlicher Abtörner. Trotzdem hat "Ecnephias" auch seine durchaus guten Momente. 'A Field Of Flowers' und 'Vipra Negra' wissen zu gefallen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Spiellänge von fast 70 Minuten. Viele andere Kapellen machen daraus zwei "Lang"eisen.

Fazit: ECNEPHIAS haben zwar eine insgesamt gefällige Arbeit abgeliefert, können aber nicht ganz überzeugen. Denn es besteht die Gefahr, dass die Scheibe auf Dauer nur noch als Hintergrundbeschallung dient.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Here Begins The Chaos (Intro)
02. The Firewalker
03. A Field Of Flowers
04. Born To Kill And Suffer
05. Chimera
06. The Criminal
07. Tonight
08. Lord Of The Stars
09. Wind Of Doom
10. Nyctophilia
11. Nia Nia Nia
12. Vipra Negra
13. Satiriasi (Outro)
Band Website: www.ecnephias.com
Medium: CD
Spieldauer: 69:25 Minuten
VÖ: 16.02.2015

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