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Jorn Lande & Trond Holter - DRACULA Swing of Death

Review von Lestat vom 15.02.2015 (3277 mal gelesen)
Jorn Lande & Trond Holter - DRACULA Swing of Death Seit Tobi Sammet mit AVANTASIA den Anfang gemacht hat, kommt hier und da mal einer auf die Idee, es ihm nachzutun, wenn auch nicht immer mit den gleichen epochalen Ausmaßen. Jetzt sah sich Jorn Lande bemüßigt, Rock und Oper zusammenzubringen. Als Grundlage hat er sich das Leben von Fürst Vlad III, Prinz der Wallachei, ausgesucht. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Horrofigur Dracula, sondern der ehemalige Mensch Vlad, zerissen zwischen dem alten, menschlischen und dem neuen, untoten Leben, als er sich noch erinnert, wie wahre Liebe war. Jorn Lande singt dabei Dracula, die norwegische Sängerin Lena Fløitmoen singt seine Romanliebe Mina, die ihn sich wieder an die Liebe erinnern lässt. Trond Hold steuert all dem seine Gitarrenkunst bei.

Wie könnte es anders sein: Wenn ein Sänger und ein Gitarrist ein Projekt erarbeiten, dann stehen ausgedehnte Gitarrensoli und -duelle mit sich selbst sowie hervorragende Gesangsabschnitte im Zentrum. Beide beweisen ihre Klasse auf ihre Weise, und durch die hervorragende Arbeit von beiden wird die CD wirklich hörenswert. Die Lieder sind recht abwechslungsreich, vom swingenden 'Swing Of Death' über das venezianisch angehauchte 'Masquerade Ball' bis hin zu groovenden Rocknummern wie 'Queen Of The Dead'. Im Gegensatz zu Sammet und Konsorten kommt Jorn allerdings mit wesentlich weniger Gastmusikern aus. Es singen nämlich genau er und Lena.

Alles in allem hätte natürlich der Name "Rockmusical" wahrscheinlich besser gepasst als "Rockoper", man fühlt sich stellenweise an MEAT LOAF erinnert, der auch klar als Vorbild genannt wird. Größter Unterschied ist das in meinen Augen allerdings wesentlich ausgefeiltere Songwriting, das in fast jedem Lied Spannungsbögen und Steigerungen zu bieten hat, dass man geradezu an die eigene Anlage gefesselt wird. Ein Traum wäre natürlich, wenn das Opus auch mal auf die Bühne kommt, was Mastermind Jorn anscheinend durchaus vorgesehen hat, allerdings nur, wenn das komplette Programm mit Orchestern, Tänzern und Schauspielern an den Start gehen kann. Bis dahin muss man einem der besten Metalsänger in den eigenen vier Wänden lauschen.


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Hands Of Your God
02. Walking On Water
03. Swing Of Death
04. Masquerade Ball
05. Save Me
06. River Of Tears
07. Queen Of The Dead
08. Into The Dark
09. True Love Through Blood (instrumental)
10. Under The Gun
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 47:05 Minuten
VÖ: 23.01.2015

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15.02.2015 DRACULA Swing of Death(8.5/10) von Lestat

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