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DSK - From Birth

Review von Opa Steve vom 09.01.2005 (4174 mal gelesen)
DSK - From Birth Ich hab ja nix gegen brutale Sounds, aber sie sollten Klasse beweisen. DSK aus Frankreich zeigen diesbezüglich leider extreme Defizite auf. "Ultra Death Metal" wird das ganze im Flyer genannt. "100% natural brutal sound. No fuckin' trig oder drums sampling". Was hier ein Qualitätsmerkmal sein soll, ist eine Beschreibung für klapprige und unausgewogene Drums, staubige Gitarrenamps und rauchiges Gebrülle. Leute, sowas war auch schon vor der Zeit der Trigger besser möglich! So manche Kapelle bekommt auch ohne technische Hilfsmittel einen besseren Sound hin, wenn sie im Proberaum ein Demo aufnimmt.

Die Musik ist Gerumpel und Geröchel hart an der Langeweile-Grenze. Räudiges Geschredder, durchsetzt von einigen netten Thrash-Riffs. Manche Highspeed-Parts kommen noch ganz nett rüber (z.B. in "My Fist"), aber ansonsten poltert die Bande alles andere als tight durch die Botanik und muss laufend zeigen, bis zu welcher Grenze sie zu gehen versuchen. In "My eyes are corrupted" fangen sie auf einmal mit rhythmischen Geklatsche an. Ist wohl witzig gemeint, denn irgendwann mündet der Song in lustige und fröhliche Melodien. Die sollten sich mal die Grindfuckers anhören, damit sie merken, was wirklich lustige extreme Musik ist.

Das sehr böse "Repudiate" ist eine der seltenen angenehmen Ausnahmen auf diesem Silberling. Alte Slayer-Riffs treffen auf coole Baller-Passagen. Sie erreichen zwar nicht die Klasse der Bay Area Thrasher, aber gemessen an der restlichen CD nimmt man solche Lichtblicke dankbar an. Ebenfalls cool ist das absolut wahnsinnige Drumming am Schluss von "The Shell" - einem Song, der versucht, mindestens 80 Riffs unterzubringen.

Am Schluss schaffen sie es noch, das Napalm Death Cover "Walls Of Confinement" durch den Wolf zu drehen, klingen aber durch den schrottigen Sound und das chaotische Zusammenspiel nicht mal halb so gut wie die Jungs von der Insel.

Wenn die CD vorbei ist, fragt man sich, was man davon halten soll. Die Mucke ist nicht witzig, sie ist mies produziert, und ziemlich dürftig eingeprügelt. Sie ist extrem, ja, aber andere Extremkapellen wie Rotten Sound zeigen auf dem Segment, was eine wahre Harke ist. Diese ziehe ich dann auch vor und plaziere DSK im uninteressanten Ende des Mittelfelds. Betont knapp, möchte ich sagen, denn ohne diverse geile Drum-Ausbrüche und einige gelungene Parts verdient der Rest gerade mal halb so viel Punkte.

Gesamtwertung: 4.0 Punkte
blood blood blood blood dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
Alive but broken
My fist
My eyes are corrupted
En la ciudad
Repudiate
Introduction to Not
Suffer is mine
With my organs
Death K
The shell
Policy of worst
Walls Of Confinement
Band Website: www.ultradsk.com
Medium: CD
Spieldauer: 51:52 Minuten
VÖ: 01.12.2004

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