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Ill Nino - Till Death, La Familia

Review von Wulfgar vom 26.07.2014 (2427 mal gelesen)
Ill Nino - Till Death, La Familia ILL NINO, falls jemand das nicht wissen sollte, ist eine Nu Metal Kapelle aus New Jersey, die gerade erst mit ihrem sechsten Album "Till Death La Familia" um die Ecke galoppiert kam. Ihr Ding war es besonders in der Frühphase der Band, viele Einflüsse der lateinamerikanischen Kulturbeize zu verarbeiten. Wie sich das anhört, kann man sehr gut auf dem 2002 ausgekoppelten Song 'What Comes Around' nachvollziehen.

Der Latin-Einfluss ist auf der aktuellen Scheibe nicht mehr so deutlich vorhanden. Das ist aber gar nicht so gravierend, denn ILL NINO machen das, was sie machen, auch so ganz gut. Dazu trägt insbesondere die einprägsame Stimme von Frontmann Christian Machado bei. Dieser beherrscht nämlich die cleanen Gesangspassagen ebenso bravurös wie die akzentuiert eingesetzten Growls. So wird der Gesang auch nicht langweilig, sondern passt eigentlich immer sehr gut zum instrumentalen Geschehen. Mir persönlich gefallen die cleanen Passagen etwas besser, weil diese dem Gesang eine eigene Note verleihen. Die Growls hingegen könnten auch genauso gut von FIVE FINGER DEATH PUNCH stammen. An der Fell- und Saitenfront passiert indes nichts wirklich Unerwartetes. Das kennt man so - oder so ähnlich - einfach schon. Ansonsten gibt es daran aber nichts auszusetzen. Ab und an vermag der Mann an den Percussions, Daniel Couto ein paar auffällige Klangnoten zu produzieren. Stark sind die sechs Amis traditionell was das Songwriting angeht. Die Songs als Gesamtkunstwerke klingen super und bleiben genauso gut im Ohr (sehr gut zu hören bei 'Are We So Innocent'). Die Balance zwischen ruhigen Passagen und gnadenlosem Gas-Geben (Alliterationen for the win!) weiß zu begeistern und sorgt für mächtig Laune.

So, liebe Metalheads wir hätten hier also ein wirklich sehr gutes Album von einer etablierten Band. Und das ist eigentlich auch schon alles. Ich würde jedem ambitionierten Metaller diese Scheibe empfehlen. Antesten kann man gut und gerne mit dem oben bereits erwähnten Song, oder aber mit 'Pray I Don't Find You' bzw. dem melodischen 'I'm Not The Enemy'. So, das wäre es von mir für heute, chin chin, euer Wulfgar.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. My Bullet
02. Live Like There Is No Tomorrow
03. Not Alive In My Nightmare
04. I'm Not The Enemy
05. Blood Is Thicker Than Water
06. Are We So Innocent
07. Pray I Don't Find You
08. World So Cold
09. Dead Friends
10. Breaking The Rules
11. Payaso
Band Website: www.myspace.com/illnino
Medium: CD
Spieldauer: 43:37 Minuten
VÖ: 22.07.2014

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