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Gloryful - Ocean Blade

Review von des vom 11.05.2014 (1981 mal gelesen)
Gloryful - Ocean Blade Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, da konnten GLORYFUL mit ihrem Debüt "The Warrior's Code" wahrhaft Dämme einreißen und mit der augenzwinkernden MANOWAR-Hommage 'Gloryful's Tale' fand sich ein sensationeller Kracher auf der Platte, der wohl nicht so leicht wieder einmal zu knacken sein wird. Nur 10 Monate später präsentieren uns GLORYFUL den Nachfolger "Ocean Blade" und können damit die Erwartungen locker erfüllen.

Thematisch führt "Ocean Blade", im von GLORYFUL geschaffenen Universum, die Sage von Meeresgöttin Sedna fort und auch musikalisch wird nahtlos an den Vorgänger angeschlossen; nach kurzem Meeresrauschen setzt mit 'Hiring The Dead' der richtige Einstimmungs-Song ein. Und doch muss man sagen, dass die richtigen Kracher erst im Mittelteil loslegen: 'Cradle Of Heroes' ist wieder eine unpackbare Hymne und hat mit über sieben Minuten Spielzeit epische Ausmaße. Auf ein klassisches Metal-Intro folgt eine groovige Strophe und ein mit Doublebass überzogener fetter Ohrwurmrefrain, der lange, lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf will. Auch 'All Men To The Arms' fetzt amtlich los und erinnert in seiner Rohheit an frühe MANOWAR-Songs von ihrem ersten Album; hier gefällt vor allem die fetzige Bridge. Und zwischen diesen beiden fetten Power-Songs findet sich mit 'Black Legacy' eine Blind Guardian-Ballade, die zum Durchschnaufen und Kraftsammeln einlädt. Bei 'Siren Song' eröffnen GLORYFUL mit einem Riff, das Rock 'n' Rolf wohl erblassen lässt; zusätzlich sorgen die Sirenengesänge dafür, dass sich der Song zu einem der Highlights der Platte entwickelt; Piratenstimmung pur.

Als Produzent fungierte wieder Dan Swanö, der "Ocean Blade" wieder einen fetten Sound spendiert; dazu konnte POWERWOLF-Gitarrist Charles Greywolf für das Mastering gewonnen werden. "Ocean Blade" ist stimmungsvoll, kraftvoll und abwechslungsreich von der ersten bis zur letzten Note und wird auch von dem für Power-Metal-Scheiben eher untypischen roheren Gesang von Johnny LaBomba geprägt. Schöne und flitzefingerische Gitarrensoli runden den Gesamteindruck würdig ab. Empfehlung für Power Metal-Fans!

des

Gesamtwertung: 9.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Hiring The Dead
02. El Mare, E Libertad
03. Ocean Blade
04. The Master’s Hands
05. Cradle Of Heroes
06. Black Legacy
07. All Men To The Arms
08. McGuerkin On The Bridge
09. Siren Song
10. Ocean Legacy
Band Website: www.gloryful.net
Medium: CD
Spieldauer: 47:03 Minuten
VÖ: 25.04.2014

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