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Fake Idols - Fake Idols

Review von Wulfgar vom 01.05.2014 (1772 mal gelesen)
Fake Idols - Fake Idols Wer mal frischen Wind in seinen Boxen braucht, für den wären die FAKE IDOLS möglicherweise die Lösung. Formiert haben sich die 5 Jungs aus den Trümmern von 3 verschiedenen Bands. Und nun haben sie ihr erstes amtliches Album am Start, das sie einfach nach sich selbst bennant haben. "Fake Idols" bietet frischen unverbrauchten Metalrock, der augenblicklich in die Beine und den Nacken fährt.

Den Gesang kann man sich in etwa so vorstellen wie den der MURDERDOLLS, wobei die Röhre von Sänger Claudio Coassin deutlich reifer klingt. Die Gitarrenarbeit hat Punch und motiviert vom ersten Moment an zu heftigem Mitnicken. Auch bei diversen Soli fönen die Saitenreiter Ivan Odorico und Christian Tavano wie Windstärke 12. Trotz der Tatsache, dass dieses Genre schon millionenfach bespielt wurde, hat man zu keiner Zeit das Gefühl, hier altbackenen Ideen zuzuhören. Immer wenn man gerade denkt, die Mucke wird gleich ins Clicheé abrutschen, zaubert das Quintett einen neue Struktur aus dem Hut. Ein Beispiel hierfür ist 'All My Memories', das mit einem langsamen Fade In beginnt und man denkt: "Aha! Jetzt kommt die Ballade." Dann hauen die Jungs einem aber auf einmal einen brettharten Uptempo-Song um die Lauschlappen. Dafür schon mal Daumen hoch. Wenn man nun mit dem Gedanken spielt sich die FAKE IDOLS mal probeweise anzuhören, ist ein verdammt guter Song dafür 'I Am Wrong'. Da kommen alle zuvor genannten Qualitäten sehr schön zu Geltung. Falls man unbedingt irgendetwas bemängeln wollte, dann vielleicht, dass der Aufbau der Songs sich im Grunde sehr ähnlich ist. Aber wenn etwas funktioniert, warum es dann nicht tun?

Was soll ich weiter sagen liebe Metalheads? "Fake Idols" hat mich vollkommen überzeugt und verdienen eure geschätzte Aufmerksamkeit. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um ein Debüt handelt, die Musik aber schon unheimlich ausgereift klingt, sollte man die FAKE IDOLS unbedingt auf dem Radar behalten und hoffen demnächst mehr zu hören zu bekommen. Gerne auch live. So, ich bis dann raus, salute, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. One Way Trip
02. My Hero (feat Mia Coldheart of CRUCIFIED BARBARA)
03. Switch
04. Push Me Down
05. When The Curtain Closes
06. Far From My Window
07. No One
08. I Am Wrong
09. My Favourite Game (THE CARDIGANS Cover)
10. The Prankster
11. All My Memories
12. The Tap Of A Promise
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 47:14 Minuten
VÖ: 02.05.2014

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