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Dis.Agree - Break The Chains

Review von Opa Steve vom 04.04.2014 (1695 mal gelesen)
Dis.Agree - Break The Chains Mit "Break The Chains" liefern die deutschen Thrashcoreler DIS.AGREE ihr zweites Album ab. Die Jungs haben bewegte Jahre hinter sich, in denen sie schon mit der einen oder anderen Band die Bühne geteilt haben, und somit wissen sie, wo sie sich bewegen und wie der Hase läuft. Auf dem aktuellen Album darf man sich direkt mal über die gelungene Produktion freuen, welche nicht totkomprimiert, aber dennoch durchschlagend und dabei wenig ermüdend ist. Diese relative Natürlichkeit im Sound heben DIS.AGREE schon mal angenehm von vielen anderen modernen Metal-Produktionen ab. Musikalisch allerdings fehlen mir diese Merkmale, die einen aufhorchen lassen, wenn man im Monat zig Promos durch die heimische Anlage jagt. Die fünf machen dabei eigentlich nur das, was genreüblich ist. Hier kommt jetzt natürlich deutlich die Geschmackssache zum Tragen, denn gerade diese Mischung aus modernem Thrash und Metalcore zeichnet sich leider nur selten durch musikalische Finesse aus. So bestimmt auch auf "Break The Chains" die Rhythmusarbeit die Kompositionen. Man klebt oft zu lange an einem Akkord, indem man die Anschlagsnotenwerte etwas variiert, und irrt leider in der Meinung, dass man damit schon Musik geschaffen hatte. Die Atmosphäre kommt deutlich zu kurz, woran auch die immer wieder eingestreuten und ziemlich berechenbaren Melodie-Leads nichts ändern. Eine rühmliche Ausnahme hierbei ist der Song 'Into Damnation', der zwar mit dem üblichen seelenlosen wie simplem Hackepeter loslegt, dann aber tatsächlich über weite Strecken den nötigen Platz schafft, um sich aufzubauen. Man könnte den Titel als düstere Hymne umschreiben, die fast etwas Dark Metal-lastiges hat. "Geht gut rein" ist hier ausnahmsweise mal nicht als Kritik gemeint. Ansonsten gilt für weite Strecken dieses Longplayers allerdings, dass zwar immer wieder viel und energisch gerührt wird (auch gern mal härter und schneller, wie z. B. in 'I Hate You' oder im Titelsong), viele Stücke aber nicht so richtig aus dem Quark kommen oder lediglich formelle statt emotionale Auflockerungen erfahren. Mir persönlich reicht es damit nur zum soliden Mittelmaß, und die Jungs müssen sich überlegen, wie sie sich musikalisch mehr Charakter geben können. Bisschen aggro und schnellere Riffs können viele Bands.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. World Collapse
02. Can't Walk On
03. I Hate You
04. In Pieces
05. Break These Chains
06. Fading Away
07. Running Down My Dreams
08. Madness Intoxication
09. Into Damnation
10. Shizophrenia
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 41:19 Minuten
VÖ: 04.04.2014

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04.04.2014 Break The Chains(6.0/10) von Opa Steve

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