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Axolotl - Teutonic Invaders

Review von EpicEric vom 01.04.2014 (2017 mal gelesen)
Axolotl - Teutonic Invaders Wann war Melodic Death Metal zuletzt relevant? Als IN FLAMES noch ihr letztes Bandlogo hatten? Als IN FLAMES noch ihr vorletztes Bandlogo hatten? Als man statt IN FLAMES noch AT THE GATES gehört hat? "Melodic Death Metal war nie relevant!" hörte man gar vereinzelte Stimmen laut werden, aber die coregebeutelte Kritikerriege soll hier von verzweifelt-musikphilosophischen Rechtfertigungsversuchen einer umstrittenen metallischen Randniesche verschont bleiben, denn wenn AXOLOTL eines nicht sind, dann eine relevanztechnische Grauzone!

Genau genommen hinkt sogar die direkte Einteilung in den Melodic Death Metal. Weg vom anfänglichen Impuls und eintauchend in die Dornenhecke aus Riffs, Shreds, Hooks, Licks und Breaks, die "Teutonic Invaders" darstellt, offenbaren sich Spektren intonierter Gewalt, die dieses Debutwerk der Gelsenkirchener auf jenen Veteranenstatus der Dauerrotation erhebt, den es seit geraumer Zeit scheinbar aufwandslos erhält.

Beherrscht wird das Bild von dem umfangreichen Krächz- und Keifrepertoir eines Matthias Frankenhoff, der sich bevorzugt in höheren gutturalen Lagen austobt und dabei die nötige Varianz mitbringt, um die herausstechenden Gitarrenleads und -harmonien zu führen oder zu begleiten, das alles bei steten Kokettierereien mit Black Metal. Was dazu soliert wird, ist technisch ebenfalls auf höchstem Niveau. Dafür, wie das unter'm Strich fetzt, ist schon der Opener 'The Inverted Cross' das beste Beispiel. Der räumt zeitgleich mit etwaigen Zweifeln bezüglich der Soundqualität auf, die sich bezüglich eines Debutalbums einer labellosen jungen Band einschleichen könnten.

Anspieltipp Nummer eins bleibt aber der herausragende Titeltrack, der, anders als der Rest, stellenweise in Richtung klassischen Heavy Metals schielt und sich Mitte der Neunziger auch bei diversen deutschen Bands hamburger Schule und härterer Gangart wohl gefühlt hätte.

Schiere Power und Aggression, umwerfende Riffs, kompromisslose Zielgerichtetheit auf einem Weg, den so kaum eine Band verfolgt. Geheimtipp und Ausnahmeinterpret!

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. The Sound of Times to Come
02. The Inverted Cross
03. Renaissance after Armageddon
04. Your own Psycho
05. Grave New World
06. Winning Madness
07. Mors et Corruptio
08. Teutonic Invaders
09. Hate you
10. ...of nocturnal Hearts
11. Metal and Beer
Band Website: www.facebook.com/axolotlofficial?sk=info
Medium: CD
Spieldauer: 48 Minuten
VÖ: 16.02.2013

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