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Negative Voice - Infinite Dissonance

Review von grid vom 29.03.2014 (2523 mal gelesen)
Negative Voice - Infinite Dissonance Die Anfänge von NEGATIVE VOICE reichen bis ins Jahr 1999 zurück, als unter dem Namen VALHALLA erste musikalische Laufschritte unternommen wurden. 2010 entschloss man sich, den recht abgegriffenen Namen in NEGATIVE VOICE zu ändern und untermauerte den Neuanfang sofort mit der Veröffentlichung einer EP namens "Unearthed From Oblivion" und im Jahr 2012 erschien das Demo "Dissonance". Ein Blick auf die Tracklisten dieser beiden Veröffentlichungen offenbart, dass die Titel ihren Weg auf das diesjährige Vollalbum "Infinite Dissonance" gefunden haben. Ob überarbeitet oder ursprünglich, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

NEGATIVE VOICE setzen sich im Jahr 2014 aus Andrey Samsonov (Gitarre), Evgeny Loginov (Gitarre, Lead-Gesang), Alex ‘Krasen’ Nikolsky (Bass, Gesang) und Konstantin Pavlov (Schlagzeug) zusammen und veröffentlichen ihr erstes Vollalbum beim finnischen Label Inverse Records. "Infinite Dissonance" ist harmloses melodisches Schwarzmetall, dem schwach nach Kaskadien riechende Post Black Metal-artige Gitarrenstrecken den letzten Eckzahn derart rundschleifen, so dass von den Jungs zu keiner Zeit ernstzunehmende Beißattacken zu erwarten sind. Die mit einigen flotteren Stellen angereicherten Songs, die ansonsten überwiegend im Midtempo dahintrottenden, leiden streckenweise unter Aufblähungen und die Konzentration lässt mangels fangender Melodien gern mal nach. 'Into Oblivion' hinterlässt dabei beim ersten Hör mit seinen eingestreuten epischen Melodien den positivsten Eindruck. Der Gesang Marke "Raukehlchen", der als das Böseste auf dieser Scheibe durchgeht, wird auch mal durch ein paar klare Momente aufgeweicht und das unvariierte Krächzen bleibt am ehesten im Kopf hängen, was aber letztlich im Verbund mit den braven Songs, mit Ausnahme des knackigeren 'Rejection', nicht ausreicht, um sich nachhaltig aus der Masse herauszuschälen.

Obwohl "Infinite Dissonance" für meinen Geschmack zu sehr in der Gefälligkeitsecke klebt, kann man der Scheibe gutes Nebenbeihör-Potenzial bescheinigen, denn sie versetzt ihre Umwelt nicht in Unruhe. Und manchmal schätzt man genau das.

Anspieltipp: 'Into Oblivion', 'Rejection'.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Dissonance
02. Grey Pools Heaven
03. Idealistic
04. Insane Blossoming
05. Into Oblivion
06. Euphoria From Being Depressed
07. Remission Time
08. Rejection
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 53:31 Minuten
VÖ: 21.03.2014

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29.03.2014 Infinite Dissonance(7.5/10) von grid

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