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Kryn - Scars Remind Me

Review von Baterista vom 26.02.2014 (1957 mal gelesen)
Kryn - Scars Remind Me Aus dem wunderschönen Kroatien kommen KRYN mit ihrem Debüt "Scars Remind Me" um die Ecke gebogen und beeindrucken mit einem kraftvollen, modernen, melodiösen Album. Aber der Reihe nach: Wer Kroatien bisher nicht auf dem Metalzettel hatte, dem geht es wie mir. Was KRYN angeht, sollte man sich mindestens eine Randnotiz machen, denn die Jungs aus Rijeka sind vielversprechend.

2003 nahm die Geschichte ihren Lauf und aus einer Garagenband, die sich zunächst dem Melodic Death verschrieb, kristallisierte sich 2008 die heutige Formation um Sänger Karlo Horvat heraus. Ab 2008 existieren KRYN auch namentlich, mit neuem Stil und dem Willen, sich über die Grenzen ihres Landes hinaus in die Herzen der Metalheads zu spielen. Der erste Schritt hierfür ist bereits getan, denn sie sind rein Review-technisch in Deutschland angekommen und meinereine ist schon mal recht angetan vom musikalischen Output der 5 Jungs.

Stilistisch lässt sich das Ganze in die Modern Metal-Schublade stecken. Wobei sich jedoch kein irgendwie gearteter Core dahinter verbirgt, sondern eben moderner Metal, der sich aus verschiedenen Genres bedient. Technisch gibt es nichts auszusetzen, die Produktion klingt jedoch für meinen Geschmack zu künstlich. Ein etwas organischeres Hörerlebnis hätte mir besser gefallen. Ein großes Plus dieser Band ist ihr Sänger. Karlo Horvat kann richtig was und es zeigt sich damit mal wieder, wie wichtig der Frontmann nicht nur dem Namen, sondern auch dem Können nach ist. Eine kraftvolle Gesangsstimme, die rotzig, stark, sanft und wütend singen und brüllen kann, und zu keiner Zeit Ausfälle zu verzeichnen hat. Daumen hoch!

Wo Licht ist, ist jedoch bekanntlich auch Schatten. In diesem Fall drückt sich letzterer darin aus, dass sich die Songs leider nicht so richtig ins Gehirn brennen wollen. Soll heißen, die eigene Note fehlt noch. Davon sollte sich jedoch niemand abhalten lassen. Wenn die Kroaten weiter so machen, wird sich das als Ergebnis einer natürlichen Entwicklung wohl von ganz allein einstellen.

Fazit: "Scars Remind Me" ist ein Debüt, das man sich merken sollte. Sofern es der Band gelingt, sich in den Irrungen und Wirrungen des Musikbusiness zu behaupten, kann daraus mal etwas Großes werden.

Reinhören: 'And There The Scars Remain' - Opener und stärkster Song des Albums // 'Second' - der Death Metal-Einfluss lässt grüßen // 'Released' - der Rausschmeißer ist vielschichtig und gut gelungen. In den angegebenen 12 Minuten Spielzeit verbirgt sich nach einigen Minuten Geduld noch die Akustikversion von B.L.E.A.K. als Hidden Track.

Tropfen: 7,5

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. And There The Scars Remain
02. The Silent
03. A/D/D/I/C/T/
04. Reminder
05. Meditiva
06. New Disease
07. B.L.E.A.K.
08. Second
09. Hurt
10. Released
Band Website: www.krynband.com
Medium: CD
Spieldauer: 53:40 Minuten
VÖ: 07.02.2014

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