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Morfin - Inoculation

Review von Eddieson vom 12.02.2014 (2474 mal gelesen)
Morfin - Inoculation Es beginnt ruhig, fast etwas sphärisch. Doch diese Ruhe ist nur von kurzer Dauer und schon bricht es los. Das Gewitter, das über eine herfällt und den Hörer mit seinen Death-Metal-Klauen packt und die nächsten 43 Minuten nicht loslässt.

MORFIN aus Kalifornien präsentieren uns heute ihren ersten Lonpgplayer betitelt als "Inoculation". Sind wir froh, dass es keine Impfung gegen Metal gibt, denn sonst würden so manche Perlen, eben wie diese hier, unentdeckt bleiben. Dank Rico und FDA Rekotz erblickt es aber nun das Tageslicht und verdunkelt dieses auch gleich wieder. MORFIN haben sich dem Old School Death Metal verschrieben. Nicht von der schwedischen Sorte, sondern von der amerikanischen Sorte. Um noch genauer zu werden, von der DEATH-Sorte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, hier wurden einige alte, bisher unveröffentlichte DEATH-Songs gefunden und auf CD gebannt. Das ist keine Beleidigung für MORFIN, sondern eher eine Verbeugung meinerseits. MORFIN schaffen es, DEATH wieder auferstehen zu lassen und bilden ein weiteres Teilchen um die große Lücke, die DEATH hinterlassen hat zu schließen. Die Songs auf "Inoculation" könnten original auch von 1988 stammen. Der Sound und das Spielerische tun da ihr übriges. Eigentlich ist es kein Wunder, dass MORFIN hier ihre Helden mit dem DEATH-Cover "Leprosy" huldigen. Passt es doch wie Arsch auf Eimer.

Also, kann ich für MORFIN eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen? Definitiv ja. Rico hat wieder ein goldenes Händchen bewiesen und fördert mit MORFIN eine Band zutage, die den Geist des Death Metal verstanden hat. Die nicht darauf aus sind Soundtechnisch perfekt und klinisch rein zu klingen, die nicht darauf aus sind extrem komplexe Songs zu schreiben, die nicht darauf aus sind auf biegen und brechen was Neues machen zu wollen und daran scheitern. Nein, MORFIN sind authentisch, und man merkt ihnen an, dass sie wissen was sie wollen, und das ist puren, alten Death Metal zu spielen. Das machen sie, und das ist auch gut so.

Ach eines noch. Der Song 'Dark Creator' sei an dieser noch mal besonders hervorzuheben, denn wer spätestens ab Minute 3:16 immer noch den Kopp ruhig halten kann, sollte sich mal wegen eventueller Nackenprobleme vom Arzt durchchecken lassen oder überlegen, ob er wirklich Metal ist. Killer!


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Evil Within
02. Dark Creator
03. Lethal Progeny
04. Identity Killer
05. Cryostasis
06. Primordial
07. Inoculation
08. Brain Control
09. Viral Mutation
10. Leprosy (cover)
Band Website: www.facebook.com/morfindeathmetal
Medium: CD
Spieldauer: 43:35 Minuten
VÖ: 21.02.2014

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