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Chrome Division - Infernal Rock Eternal

Review von Wulfgar vom 12.02.2014 (1583 mal gelesen)
Chrome Division - Infernal Rock Eternal CHROME DIVISION waren einst ein reines Spaßprojekt von Shagrath und ein paar anderen bösen norwegischen Metallern. Inzwischen kann man sie aber durchaus als etablierte Band bezeichnen die aus ihrem Projekt Status schon lange heraus ist. Dieser Tage bescheren uns die Jungs ihr 4. Studioalbum mit dem klingenden Namen "Infernal Rock Eternal". Und uns freut das gar sehr denn ein ordentliches Rockbrett war noch nie verkehrt.

Wer schon zuvor in den Genuss von CHROME DIVISION kam, der weiß was ihn erwartet. Massig röhrige Gitarrenwände, die auch gerne mal eine gute Portion fuzzigen Stonersound durchschimmern lassen. Die beiden Sechssaiter (Shagrath und Damage Karlsen) liefern schlicht und ergreifend genau das, was man von ihnen erwartet. Die Riffs sind dreckig, catchy und bretthart. Dazu kommt dann die rauchige Röhre von Sänger Shady Blue, die passt wie (Entschuldigung) die Faust ins Arschloch. Generell gehen die Jungs einfach mal ab wie Nachbars Lumpi. Da ist es doch völlig egal, dass die Texte flach sind oder zum hundertsten Mal von Frauen, Harleys und Alkohol daher schwafeln. Bier aufmachen, Hirn aus, headbangen, fertig! Manchmal ist es so einfach. Ein Prise Western Ballade kriegt man dann doch noch in Form des Songs 'Lady Of Perpetual Sorrow'. Aber was soll ich sagen. Der fügt sich hervorragend ins Gesamtbild und sorgt auch noch für dezente Abwechslung. Aber keine Angst. Ansonsten regiert das Gaspedal. Das lässt sich am besten an den Songs 'Mistress In Madness' und 'OI' nachvollziehen.

So, liebe Metalheads da draußen. Wir haben es hier also mit einem massiv coolen Rock 'n Roll Album zu tun, dass mehr oder weniger reine Klientelpolitik betreibt. Soll heißen hier werden Fans bedient und nicht versucht Zielgruppen hinterher zu rennen. Meine Erwartungen waren hoch und wurden nicht im Mindesten enttäuscht. Ich kann "Infernal Rock Eternal" jedem Metaller empfehlen, der demnächst ein bierseliges Beisammensein von mehreren langhaarigen Bombenlegern plant. Aber auch ansonsten wäre die Scheibe ihr Geld wert. So, ich bin raus für heute, skål, euer Wulfgar.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Good Morning Riot
02. Endless Nights
03. (She's) Hot Tonight
04. The Absinthe Voyage
05. Lady Of Perpetual Sorrow
06. The Moonshine Years
07. No Bet For Free
08. On The Run Again
09. Mistress In Madness
10. Reaper On The Hunt
11. You're Dead Now
12. OI
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 53:50 Minuten
VÖ: 17.02.2014

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