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Stormwarrior - Thunder & Steele

Review von Opa Steve vom 24.01.2014 (1765 mal gelesen)
Stormwarrior - Thunder & Steele Ein kurzer Wirbel auf der Snare, und schon nach Sekunden habe ich ein so fettes Grinsen im Gesicht, dass sich die Mundwinkel hinten wieder treffen. Die RAMONES der Hamburger Metal-Schule sind nach dem Niedergang ihres ursprünglichen Labels wieder voll am Start. Und was soll man sagen: sie knüpfen dort wieder an, wo sie mit der Hitsammlung "Heading Northe" aufgehört haben. Das schwächere "Heathen Warrior" überspringe ich jetzt mal bewusst, denn für mich fehlte auf diesem etwas Spirit, den sie aber nach der (Zwangs?)pause nun wieder in Form einer ordentlichen Dosis Trueness in die Adern gepumpt haben. Hier ist wieder alles am Start. Pfeilschnelle Doppel-Leads, Drums von 0 auf 100 in drei Sekunden, die etwas an Kai Hansen erinnernden Vocals und natürlich ein riesiger Pott inhaltlicher Klischees, dass sich alle Banger, Kuttenträger auch noch nach dem siebten Bier ohne große Hirnverrenkungen damit identifizieren können. Plattheiten wie 'Metal Avenger', 'Steel Crusader' oder 'Servants Of Metal' sind hier ausnahmsweise mal kein Spinal Tap oder peinlich-gekünsteltes Anknüpfen an alte Tage (wie MANOWAR). Warum? Weil diese Melodien einfach wieder zum Niederknien sind. Die Jungs haben einfach ein Händchen für Hymnen, die die Laune konstant nach oben treiben. Hier und da schimmern wie in 'Ironborn' auch mal frühe HELLOWEEN durch (was durchaus als Lob gemeint ist), 'Steel Crusader' ist mit seinem Schlager-Refrain knapp an der Abrisskante, wird aber auch wieder souverän durch die spürbar gute Laune eingefangen, bevor er kippen kann. Viele "Whuoouuuooo"-Chöre werden auf den nächsten Gigs für heisere Kehlen im Publikum sorgen. Nach den irre schnellen Gitarren-Stakkatos von 'One Will Survive' lässt 'Servants Of Metal' das Album nochmal richtig fett mit Banger-Chören zur Marschtrommel, gezieltem Klimax und fetten Riffs ausklingen. Die Hochzeit von True-, Speed-, und Melodic-Metal ist STORMWARRIOR auf "Thunder & Steele" wieder vollends gelungen. Lediglich die auf laut getrimmte Produktion ist etwas totkomprimiert, und der grelle Sound kommt den Gitarren zwar zu Gute, allerdings auf Kosten des Fundaments und der Dynamik. Ansonsten well done, Jungs!

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Thunder & Steele
02. Metal Avenger
03. Sacred Blade
04. Ironborn
05. Steelcrusader
06. Fyres In The Nighte
07. Die By The Hammer
08. Child Of Fyre
09. One Will Survive
10. Servants Of Metal
Band Website: www.stormwarrior.de
Medium: CD
Spieldauer: 44:23 Minuten
VÖ: 24.01.2014

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26.08.2006 At Foreign Shores(8.0/10) von Lestat

15.03.2008 Heading Northe(8.0/10) von JoS

30.05.2011 Heathen Warrior(6.5/10) von Wulfgar

29.11.2019 Norsemen(7.5/10) von Opa Steve

24.01.2014 Thunder & Steele(9.0/10) von Opa Steve

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